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Rückenschmerzen durch Bandscheibenprolaps
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| Sequestrierter Prolaps L5/S1 | Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin 33 Jahre alt und und seit ca. 2 Jahren habe ich Rückenschmerzen, die durch sportliche Betätigung ein wenig besser wurden. Im April 2002 hatte ich dann starke Nervenschmerzen i´n beiden Beinen, die durch Medikamente und Bettruhe wieder besser wurden.
Im Juni 2002 dann erneute starke Schmerzen. In der Kernspint. wurde ein kräftige Extrusion L5/S1 mit li. med.-lat. Betonung und dabei Kompression der Li. S1-Nervenwurzel festgestellt.
Ein Besuch in der Praxis der Neurochirurgie wurde ein kaudal abgerutschter Bandscheibensequester mit völliger Kompression und Maskierung der Nervenwurzel festgestellt. Radiomorphologisch ein klarer OP-Befund, aber wegen geringer Ischialkomponente und blander Neurologie wurde eine offene Nukleotomie noch nicht indiziert.
Ich habe daraufhin eine CT-gesteuerte periradikuläre Infiltration i.V. mit einer Instillation des li. Facettengelenkes erhalten.
Nach zunächst ca. 2 -wöchiger Verschlimmerung der Schmerzen und durch konservative Therapie und Reha-Maßnahme, wurden die Schmerzen dann aber besser, beim längeren Sitzen waren diese aber immer noch vorhanden.
Jetzt habe ich Anfang September leider wieder erneut starke Schmerzen, die durch ein Bückbewegung hervorgerufen wurden.
Eine erneute Kernspint. kam zu folgenden Ergebnis: Ausgedehnter nach mediolateral links bis in den Recussus lat. S 1 sequestrierter Prolaps L5/S1 mit partiell intraforaminaler Lage links und Nervenwurzelödem S1 Links. Deutliche Drucksackkompression. Kleinerer medialer Bandscheibenprolaps L4/5 ohgne signifikante Duralsackkopression- Spondylarthrose mit geringer bilateraler Neuroforaminaeinengung L4/5
Da ich eine offene OP wenn möglich vermeiden möchte, bitte ich um Angabe, ob Sie mir eine andere Behandlungsmöglichkeit empfehlen können.
Ich habe Schmerzen im Rückenbereich und linken Bein, aber noch keine Lähmung.
Für eine kurzfristige Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
von S. H. | am 2002-09-12 10:23:30
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Antwort: Sequestrierter Prolaps L5/S1 |
| Sehr geehrte Frau H.,
in vielen Fällen ist ein sequestrierter Bandscheibenprolaps nur mittels Operation (auch mikrochirurgisch) zu entfernen. Der epidurale Wirbelsäulenkatheter nach Prof. Racz führt in den meisten Fällen zwar zu einer Schrumpfung des die Nerven komprimierenden Weichteilgewebes, eine Entfernung des Sequesters ist jedoch mit dem Katheter nicht möglich.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2002-09-30 13:39:13
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