Schmerzen im unteren Wirbelsäulenbereich. Lumboischialgie. Bandscheibenvorfall

"L5/S1 starke Schmerzen". Patientenforum Lendenwirbelsäule.



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Starke Schmerzen. Taubheit nach Prolaps. Wirbelgleiten

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 Fragen und Antworten 

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 L5/S1 starke Schmerzen
Ich bin 24 Jahre alt und habe eine BS-Protusion zwischen L5 und S1. Ich haben sowohl Schmerzen an besagter Stelle, als auch im linken Bein; an schlimmen Tagen sind sogar meine Zehen taub. Seit ca. einer Woche sind die Schmerzen so stark, daß ich weder liegen, noch stehen, noch sitzen kann. Ständig habe ich das Gefühl, ganz kurz vor dem so genannten "Hexenschuß" stehen. Ich treibe normalerweise gerne und viel Sport, bin zur Zeit jedoch fast bewegungsunfähig. Ich habe bereits eine komplette MedX-Therapie hinter mir, sowie 5 Monate Krankengymnastik, Massage und Wärmetherapie. Welche Behandlungsmethoden können Sie mir noch empfehlen und vor allem: welche übernimmt die Krankenkasse???(Bin Student)
Kann ich überhaupt je wieder körperlich arbeiten oder Skateboard fahren?

von M. B.   |  am 2002-09-25 00:26:04

 Antwort: L5/S1 starke Schmerzen
Sehr geehrter Herr B.,

häufig kann durch gezielte Spritzen an die schmerzhaften Strukturen (kleine Wirbelgelenke oder Nervenwurzeln) eine rasch einsetzende und lang anhaltende Beschwerdebesserung erzielt werden. Viele Radiologen führen diese Injektionen CT-gestützt durch. Im Allgemeinen bezahlen die Krankenkassen diese Behandlung.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2002-10-04 19:13:36


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 Persistierende Taubheit nach Prolaps S1
Vor ca. 2 Monaten im CT festgestellter Prolaps im Bereich S1,habe jetzt noch Taubheit im Bereich der Fußsohle aussen,aber keine Schmerzen.
Was empfehlen Sie als weitere Therapie.

von D. H.   |  am 2002-12-01 16:25:41

 Antwort: Persistierende Taubheit nach Prolaps S1
Sehr geehrter Herr Dr. H.,

ich empfehle Ihnen die Vorstellung bei einem Neurologen, er kann einschätzen, inwieweit der betroffene Nerv dauerhaften Schaden erleiden wird. Zumeist bietet sich evtl. ein konservativer Therapieversuch an.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2002-12-12 20:41:50


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 Wirbelgleiten L5/S1
Bei mir ist gestern ein Wirbelgleiten L5/S1 festgestellt worden. Dies war ein Zufallsbefund. Ich arbeite als Krankenschwester und habe oft mit Rückenschmerzen zu kämpfen gehabt. Bisher hat Elekto- und Wärmetherapie einigermaßen geholfen. Seit dem Befund gestern ist mir aber eine OP nahe gelegt worden. Ich trage seit gestern ein Korsett und traue mich jetzt gar nicht mehr irgendwelche Bewegungen durchzuführen, weil ich angst habe, das der Wirbel weiter rutscht und das Rückenmark reißt! Die Bandscheibe ist zwischen L5/S1 komplett weg, mein Orthopäde war relativ entsetzt, so wie ich. Mein nächster Weg ist jetzt zum MRT und dann bleibt wohl nur noch die OP. Wie gefährlich ist diese OP? Wie hoch ist die Chance auf Besserung?

von M. S.   |  am 2002-12-18 17:39:39

 Antwort: Wirbelgleiten L5/S1
Sehr geehrte Frau S.,

nach Ihren bisherigen Schilderungen würde ich von einer Operation im Moment dringend abraten. Zum einen kann ein Wirbelgleiten in vielen Fällen durch Stabilisierung der Rumpfmuskulatur sehr gut behandelt werden, zum anderen liegt die Ursache der Beschwerden hauptsächlich in einer Überbeanspruchung der sogenannten kleinen Wirbelgelenke, des weiteren ist ein Reißen des Rückenmarkes in keinster Weise zu befürchten. Zur Diagnosesicherung bzw. zur Behandlung empfehle ich eine röntgen- oder CT-gestützte Infiltration dieser kleinen Wirbelgelenke. Sollte der Schmerz davon ausgehen, kann durch eine gezielte Behandlung dieser Gelenke zum Teil eine langfristige Beschwerdefreiheit erreicht werden. Eine Versteifungsoperation ist wirklich nur im Notfall, d. h. ständige therapierefraktäre Schmerzen oder neurologische Ausfälle in den Beinen, sinnvoll.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll



Dr. med. S. Böll  |  am 2003-01-01 17:03:29


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 Wirbelgleiten
Ich bin 40 Jahre alt und bei mir wurde im Juni 2002 Wirbelgleiten (angeborener Fehler) festgestellt und eine Versteifung der Wirbelsäule vorgenommen. Seitdem habe ich Probleme in den Beinen (Taubheitsgefühle), vorallem aber im rechten Fuß.
Nun will man die Versteifung wieder entfernen.
Meine Frage ist nun, muß das unbedingt sein und werden meine Beschwerden danach auch nicht wieder auftreten?

von S. K.   |  am 2003-10-10 11:39:27

 Antwort: Wirbelgleiten
Sehr geehrte Frau K.,
eine Materialentfernung kann oft einen Rückgang der Beschwerden erbringen, eine Garantie besteht jedoch nicht.
Mit freundlichen Grüßen

Mit freundlichen Grüßen,

DR. med. A. Sigel

Dr. med. R.-O. Oeljeschläger  |  am 2003-10-26 21:10:24


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