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Fragen und Antworten

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Schmerzen nach Bandscheiben-OP L5/S1
Ich (43Jahre) wurde im Feb. 2000 an der Band-
scheibe operiert. War knapp ein Jahr wieder berufstätig (ständig sitzend) und die Schmerzen
begannen (Mai 2001) im gleichen Bereich mit
wechselnden Gefühlsempfinden im rechten Bein
erneut. Diagnose: voraussichtlich erneuter Band-
scheibenvorfall über OP, Therapie: Manual-
therapie, Wärmebehandlung, Elektrotherapie,
Antrag auf Reha-Maßnahme, Katalon als Schmerz-
mittel.
Im August wurde ein MRT erstellt mit dem Ergeb-
nis kein Vorfall sondern Abnutzung. Hinzu kommt
seit Anfang August eine Schwellung im Narben-
bereich die zwar durch Ultraschall und "Heiße Rol-
le" für 3-4 Tage verringert aber bei längeren Ab-
ständen immer wieder bildet, dementsprechend
stärker werden die Schmerzen.
Was würden Sie mir raten?

von B. W. | am 2001-09-26 22:30:22

Antwort: Schmerzen nach Bandscheiben-OP L5/S1
Sehr geehrte Frau W.,

die von Ihnen geklagten Beschwerden könnten evtl. auch von narbigen Veränderungen nach durchgeführter Bandscheibenoperation herrühren. Postoperativ aufgetretenes epidurales Narbengewebe vermag ebenso wie ein "klassischer Bandscheibenvorfall" die austretenden Nervenwurzeln zu bedrängen und somit ausstrahlende Schmerzen in die Gesäß- und Beinregion auszulösen.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan | am 2001-10-12 16:14:20


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Schmerzen nach Bandscheibenoperation
Vor 5 Wochen habe ich mich einer Bandscheibenoperation unterzogen, der noch 2 kleine weitere an der gleichen Stelle folgten. Jetzt habe ich aber starke Schmerzen, die nur noch von Opiaten eingedämmt werden können. Ein MRT ist wegen der Schwellung an der Wunde noch sinnlos. Was soll ich tun? Können Sie mir eine gute Schmerzklinik empfehlen?

von R. L. | am 2002-09-03 23:22:00

Antwort: Schmerzen nach Bandscheibenoperation
Sehr geehrter Herr L.,

mir ist nicht klar, warum eine kernspintomographische Untersuchung aufgrund der Wundschwellung sinnlos sein soll. In vielen Fällen liegt derartigen Beschwerden eine Narbenbildung im Wirbelkanal zugrunde, welche im Rahmen einer kernspintomographischen Untersuchung gut diagnostiziert werden kann. Auch andere, in der Tiefe liegende Veränderungen (z.B. Eiteransammlung) kann hierdurch häufig recht gut diagnostiziert und dann entsprechend behandelt werden.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan | am 2002-09-30 00:36:21


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Bandscheiben OP
Im Herbst wurde ich an der Banscheibe L4/L5 operiert. Hatte bis 99 keine Probleme. Dann im Herbst (kälter) bekam ich wieder starke Schmerzen. Von meinem Hausarzt bekam ich Arthtrotec und Valaron verschrieben mit der Begründung: Verknorpelung, oder so etc.
Nach 1-2 Tagen alles wieder super.
Im Grunde genommen bin ich Beschwerdefrei. Aber 1-2 mal im Jahr habe ich diese Schmerzanfälle mit Bewegungseinschränkungen (Tabletten rein 2-3 Tage warten,und gut).
Frage: Wie kann ich das verhindern? Bahnt sich ein neuer Bandscheibenvorfall an?Kann man das vielleicht mit einer weiteren OP beheben?Ich habe demnächst eine ärztliche Untersuchung bei VW.
Und ich denke das dort mein Bandscheibenvorfall entdeckt wird und ich vielleicht nicht genommen werde, was kann ich machen?

von J. S. | am 2002-10-27 16:13:03

Antwort: Bandscheiben OP
Sehr geehrter Herr Sch.,

bei Schmerzen die nur zweimalig im Jahr auftreten, würde ich von einer erneuten Operation dringend abraten. Eine krankengymnastische Übungsbehandlung zur Stabilisierung der Wirbelsäule halte ich hier für angebracht.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll | am 2002-11-12 20:49:37


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Bandscheibenvorfall nach Operation mit Narbengewebebildung
Bin im Januar 2002 an der LWS 4/5 operiert worden.
Nach 10 Tagen wurden die Schmerzen aber wieder schlimmer.
Es wurden PDA mit V10 gespritzt aber alles hat nichts bewirkt.
Bin jetzt immer noch in der Schmerztherapie .
Nehme zur Zeit immer noch Valeron 3*200mg und 3*600mgNeurontin ein.
Nun wollen sie mir im Januar /Februar2003
eine Rückenmarkstimulation einpflanzen.(ANS)
Was halten sie davon und was gibt es noch für andere Möglichkeiten?
Mit freundlichen Grüssen
Jörg Dräger

von J. D. | am 2002-12-17 12:11:17

Antwort: Bandscheibenvorfall nach Operation mit Narbengewebebildung
Sehr geehrter Herr D.,

ich empfehle die Durchführung einer kernspintomografischen Untersuchung um ggf. Narbengewebe im Wirbelkanal feststellen zu können. Sollte sich diese Narbengewebebildung bestätigen, empfehlen wir in aller Regel die Durchführung des epiduralen Wirbelsäulenkatheters nach Prof. Racz mit seiner narbenlösenden Wirkung. Sie können sich gerne über unsere Homepage www.orthopaede.com, Rubrik

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