Schmerzen: Spinalkanal, Bein. Patientenforum: Schmerz (Bandscheiben, Wirbelsäule)

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Patientenforum

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 Fragen und Antworten 

Fragen sind mit einem gekennzeichnet, Antworten entsprechend mit einem

 Schmerzen nach Bandscheiben-OP L5/S1
Ich (43Jahre) wurde im Feb. 2000 an der Band-
scheibe operiert. War knapp ein Jahr wieder berufstätig (ständig sitzend) und die Schmerzen
begannen (Mai 2001) im gleichen Bereich mit
wechselnden Gefühlsempfinden im rechten Bein
erneut. Diagnose: voraussichtlich erneuter Band-
scheibenvorfall über OP, Therapie: Manual-
therapie, Wärmebehandlung, Elektrotherapie,
Antrag auf Reha-Maßnahme, Katalon als Schmerz-
mittel.
Im August wurde ein MRT erstellt mit dem Ergeb-
nis kein Vorfall sondern Abnutzung. Hinzu kommt
seit Anfang August eine Schwellung im Narben-
bereich die zwar durch Ultraschall und "Heiße Rol-
le" für 3-4 Tage verringert aber bei längeren Ab-
ständen immer wieder bildet, dementsprechend
stärker werden die Schmerzen.
Was würden Sie mir raten?

von B. W.   |  am 2001-09-26 22:30:22

 Antwort: Schmerzen nach Bandscheiben-OP L5/S1
Sehr geehrte Frau W.,

die von Ihnen geklagten Beschwerden könnten evtl. auch von narbigen Veränderungen nach durchgeführter Bandscheibenoperation herrühren. Postoperativ aufgetretenes epidurales Narbengewebe vermag ebenso wie ein "klassischer Bandscheibenvorfall" die austretenden Nervenwurzeln zu bedrängen und somit ausstrahlende Schmerzen in die Gesäß- und Beinregion auszulösen.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan  |  am 2001-10-12 16:14:20


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 Schmerzen nach Bandscheibenoperation
Vor 5 Wochen habe ich mich einer Bandscheibenoperation unterzogen, der noch 2 kleine weitere an der gleichen Stelle folgten. Jetzt habe ich aber starke Schmerzen, die nur noch von Opiaten eingedämmt werden können. Ein MRT ist wegen der Schwellung an der Wunde noch sinnlos. Was soll ich tun? Können Sie mir eine gute Schmerzklinik empfehlen?

von R. L.   |  am 2002-09-03 23:22:00

 Antwort: Schmerzen nach Bandscheibenoperation
Sehr geehrter Herr L.,

mir ist nicht klar, warum eine kernspintomographische Untersuchung aufgrund der Wundschwellung sinnlos sein soll. In vielen Fällen liegt derartigen Beschwerden eine Narbenbildung im Wirbelkanal zugrunde, welche im Rahmen einer kernspintomographischen Untersuchung gut diagnostiziert werden kann. Auch andere, in der Tiefe liegende Veränderungen (z.B. Eiteransammlung) kann hierdurch häufig recht gut diagnostiziert und dann entsprechend behandelt werden.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan  |  am 2002-09-30 00:36:21


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 Bandscheiben OP
Im Herbst wurde ich an der Banscheibe L4/L5 operiert. Hatte bis 99 keine Probleme. Dann im Herbst (kälter) bekam ich wieder starke Schmerzen. Von meinem Hausarzt bekam ich Arthtrotec und Valaron verschrieben mit der Begründung: Verknorpelung, oder so etc.
Nach 1-2 Tagen alles wieder super.
Im Grunde genommen bin ich Beschwerdefrei. Aber 1-2 mal im Jahr habe ich diese Schmerzanfälle mit Bewegungseinschränkungen (Tabletten rein 2-3 Tage warten,und gut).
Frage: Wie kann ich das verhindern? Bahnt sich ein neuer Bandscheibenvorfall an?Kann man das vielleicht mit einer weiteren OP beheben?Ich habe demnächst eine ärztliche Untersuchung bei VW.
Und ich denke das dort mein Bandscheibenvorfall entdeckt wird und ich vielleicht nicht genommen werde, was kann ich machen?

von J. S.   |  am 2002-10-27 16:13:03

 Antwort: Bandscheiben OP
Sehr geehrter Herr Sch.,

bei Schmerzen die nur zweimalig im Jahr auftreten, würde ich von einer erneuten Operation dringend abraten. Eine krankengymnastische Übungsbehandlung zur Stabilisierung der Wirbelsäule halte ich hier für angebracht.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2002-11-12 20:49:37


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 Bandscheibenvorfall nach Operation mit Narbengewebebildung
Bin im Januar 2002 an der LWS 4/5 operiert worden.
Nach 10 Tagen wurden die Schmerzen aber wieder schlimmer.
Es wurden PDA mit V10 gespritzt aber alles hat nichts bewirkt.
Bin jetzt immer noch in der Schmerztherapie .
Nehme zur Zeit immer noch Valeron 3*200mg und 3*600mgNeurontin ein.
Nun wollen sie mir im Januar /Februar2003
eine Rückenmarkstimulation einpflanzen.(ANS)
Was halten sie davon und was gibt es noch für andere Möglichkeiten?
Mit freundlichen Grüssen
Jörg Dräger

von J. D.   |  am 2002-12-17 12:11:17

 Antwort: Bandscheibenvorfall nach Operation mit Narbengewebebildung
Sehr geehrter Herr D.,

ich empfehle die Durchführung einer kernspintomografischen Untersuchung um ggf. Narbengewebe im Wirbelkanal feststellen zu können. Sollte sich diese Narbengewebebildung bestätigen, empfehlen wir in aller Regel die Durchführung des epiduralen Wirbelsäulenkatheters nach Prof. Racz mit seiner narbenlösenden Wirkung. Sie können sich gerne über unsere Homepage www.orthopaede.com, Rubrik „Über uns“ unseren Fragebogen herunterladen und ihn ausgefüllt zusammen mit Ihren Befunden zurücksenden. Wir werden uns dann wieder mit Ihnen in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2003-01-01 17:07:52


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 Vernarbung nach Bandscheibenoperation?
Ich bin 51 Jahre alt und habe bis Anfang 2002 keinerlei Rückenprobleme gehabt. Anfang März bekam ich brennende, bohrende Schmerzen, Schmerzen, wie elektrische Schläge in den Beinen, sodaß ich nur mit einer Überdosis Ibuprofen 3 Stunden am Tag unter wahnsinnigen Schmerzen gehen konnte. Liegen und Sitzen war annähernd schmerzfrei. Aufgrund einer schlechten Tomographie, die einen leichten Vorfall L2/3 ergab, wurden bei mir folgende Eingriffe gemacht:
Kathedertherapie nach Grönemeyer (1 Woche)
3 x PRT im Abstand von 4 Wochen
Schmerztherapie:
Nervenstimulanz unter Vollnarkose
Durchtrennung von Nerver im Sakrabereich (danach 8 Wochen Nervenbrennen als Folge)
Mitte November 2002 erneute Diagnose (Tomographie)
Befund:
Mediolateraler linksseitiger Massenvorfall in L2/3 auf der li. Seite mit einem cranialen und caudalen Sequester und Komp. des Durakanales und der li. L3-Wurzel und einem lateralen BS-Sequester.

Am 25.11.02 bin ich in der Endoklinik operiert worden. Abgesehen vom Heilungsschmerz war ich bis Anfang Februar total schmerzfrei und bin ohne Probleme stundenlang gelaufen.

Seit dem 6. Febr. habe ich zunehmende Schmerzen im li. Oberschenkel. Erneute Tomographie ergab folgende Diagnose:
V.a. Rez.-NPP mit Nervenwurzelkomp. L2/3 li.; Postnukleotomie-Syndr. L2/3 li; NNP V.a. NNP LWK 3/4 li-forominal; L3 Radikulopathie li, senso-mot. Lumbalkanalstenose LWK 3/4, relativ.

Vor 1 Woche PRT an 3.Nervenwurzel li - ohne Erfolg.
Vorgestern Unterspritzung des inneren Narbengebietes. Dadurch erst Brennen im Oberschenkel.

Meine Frage:
Kann es eine Vernarbung sein?
In meinem jetzigen Zustand kann ich schmerzfrei sitzen und liegen, gehen und stehen nur 3 Minuten. Dann werden die Schmerzen unerträglich.

Gefäßerkrankungen etc. sind nicht vorhanden.

Mit freundlichen Grüßen
Ulrike Stisser




von U. S.   |  am 2003-02-18 22:26:24

 Antwort: Vernarbung nach Bandscheibenoperation?
Sehr verehrte Frau St.,

bezüglich Ihrer Krankengeschichte mit der postoperativen Schmerzfreiheit bis zum 6. Februar kommt als Ursache der Beschwerden am ehesten ein erneuter Bandscheibenvorfall in der operierten Höhe infrage. Diesbezüglich ergab ja auch eine Tomographie den Verdacht auf einen Rezidivvorfall L2/3 links. Prinzipiell, aber weniger wahrscheinlich, könnten auch Vernarbungen beziehungsweise ein nach der Operation aufgetretenes Wirbelgleiten (Instabilität) die Ursache der Schmerzen sein. Hierbei kommt es jedoch meistens zu allmählich sich steigernden Beschwerden.
Da bei Ihnen auch Nervenausfälle (Radikolopathie sensomotorisch) bestehen, muss bei Ihnen eine erneute Operation zur Entlastung der eingeklemmten Nervenwurzel in Erwägung gezogen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. - O. Oeljeschläger
Facharzt für Neurochirurgie

Dr. med. R.-O. Oeljeschläger  |  am 2003-02-26 13:28:16


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 Hatte minimalinvasive Bandscheiben op.Was nun?
Sehr geehrter Hr Doktor, ich, m, 30 Jahre, hatte einen BV, der am 10.3 2003 operativ entfernt wurde. Zu welchen Reha Maßnahmen können sie mir raten? Ich wohne in 52353 Düren. Kennen Sie vielleicht eine gute Adresse in meiner Nähe? Was sollte ich auf keinen Fall tun? (Sitzten...etc) Bin leidenschaftlicher Taucher, kann ich den Sport weiter ausüben und wenn ja ab wann??? Ich bin KFZ Mechaniker.Ab wann kann ich wieder arbeiten ohne mich zu gefährden? Soll ich lieber den Beruf wechseln(Umschulung)?? Ich weiß, das sind eine Menge Fragen, aber ich weiss sonst keinen Rat. Würde mich über die beantwortung sehr freuen.

von M. H.   |  am 2003-03-15 21:26:54

 Antwort: Hatte minimalinvasive Bandscheiben op.Was nun?
Sehr geehrter Herr H.,

nach einer Bandscheibenoperation sollte in erster Linie die Kräftigung der Rücken- und Bauchmuskulatur im Vordergrund stehen. Längeres Sitzen sollte vermieden werden, eine physiotherapeutische Weiterbehandlung ist im allgemeinen sinnvoll.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2003-04-01 15:20:58


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 LWS-OP Schlüsselloch
habe bandscheibenvorfall LWK 3/4 medio-links-lateral mit intra - und wahrscheinlich auch schon extraforaminaler Anteil. Deutliche Zwischenraumverschmälerung LWK 4/5 mit Randwülsten . Dorsale Randwülste LWK 5/SWK 1 mit kleinem medianen Begleitvorgang.
Ist dies nur noch mit OP Reparabel und wenn ja dann mit Schlüsselloch OP möglich ???
mfg Dieter Lehr

von D. L.   |  am 2003-04-23 12:24:39

 Antwort: LWS-OP Schlüsselloch
Sehr geehrter Herr L.,

ob bei Ihnen überhaupt eine Operation in Frage kommt, hängt in erster Linie von den Beschwerden ab. Die von Ihnen geschilderten Veränderungen können, müssen jedoch nicht zwangsläufig Beschwerden verursachen. Sollten Ihre Beschwerden typischerweise mit dem Befund korrelieren, ist in den meisten Fällen eine minimal invasive oder mikrochirurgische Behandlung möglich.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan  |  am 2003-05-02 14:14:44


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 L4/5 BAndscheibenop
Ich wurde im Oktober an der BAndscheibe operiert.(L4/5).Im Februar 2003 wurde nochmal operiert,da ich wieder verstärkt Schmerzen hatte und laut OP-BEricht folgendes gemacht:Mikrochirurgische Fensterung Interlaminär L4/5 links,Sequesterektomie,Ausräumung des BAndscheibenraumes von links,Gewinnung eines Fettgewebetransplantat von der Subkutis und applikation auf die Dura und Wurzel.
Erst einmal hätte ich gerne gewußt,was letzter Satz bedeutet.
Desweiteren bin ich immer noch nicht schmerzfrei und die Vermutung geht dahin,daß der Schmerz von den Gelenken ausgeht,die der Arzt dann rechts und links verödet hat.Schmerzen habe ich immer noch,nicht mehr so stark,aber ich habe das Gefühl,daß bei bestimmten bewegungen etwas in diesem Bereich "springt" oder ausrenkt.Je nachdem wie,habe ich mehr oder auch weniger Schmerzen.Was könnte dies bedeuten? Der Arzt rät zu einer Versteifung,L4/5.Bislang wurden noch keine Rehamaßnahmen ergriffen und Hebeverbot besteht auch.Ist dies sinnvoll?
Viele Fragen für deren Beantwortung ich sehr dankbar wäre!!!!!!!!!

von H. W.   |  am 2003-05-20 14:44:03

 Antwort: L4/5 BAndscheibenop
Sehr verehrte Frau W.,

bei einem Fettgewebetransplantat wird eine geringe Menge von Unterhautfett (Subcutis) aus dem Hautschnittbereich entnommen und direkt auf die freiliegenden Nervenstrukturen (Dura und Wurzel) gelegt (Applikation). Der Sinn dieses Fettgewebetransplantat ist es, möglichst eine überschießende Narbenbildung mit Fixierung der Nervenstrukturen zu verhindern.
Bezüglich Ihrer jetzigen Beschwerden könnte es sein, dass das operierte Bewegungssegment L4/5 durch den Vorfall und die zwei Operationen derart geschwächt ist, dass eine sogenannte Instabilität vorliegt, d.h. dass die Tragfähigkeit dieses Segmentes reduziert ist. Es herrscht dann eine gewisse, eventuell stark schmerzhafte Lockerheit im gesamten Bewegungssegment. Als operative Therapie käme entweder die Ihnen angeratene Versteifung des Segmentes in Betracht, alternativ eventuell die Implantation einer Bandscheibenprothese, welche eine gewisse Beweglichkeit des Segmentes weiterhin ermöglichen würde.
Unabhängig davon könnten Rehabilitationsmaßnahmen auch bei Ihren Schmerzen noch erfolgreich sein. Deshalb wäre vor einer größeren Operation der Therapieversuch mit einer Rehabilitationsbehandlung sicherlich sinnvoll.

Mit freundlichem Gruß

Dr. med. R.-O. Oeljeschläger
Facharzt für Neurochirurgie

Dr. med. R.-O. Oeljeschläger  |  am 2003-06-02 17:52:54


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 Banscheibenprothese sinnvoll?
Ich bin 25 Jahre alt und weiblich. Im Alter von 15 Jahren erlitt ich zwei Bandscheibenvorfälle in den Segmenten L 4/5 und L 5/S1. Diese wurden damals zunächst konservativ mit intensiver KG und Infusionen sowie Rotlicht behandelt. Nach zwei Jahren erfolgloser Therapie und andauernden Schmerzen wurde ich im Dezember 1997 operiert (Segement L 4/5). Nach der Operation machte ich intensive KG und konnte bis Ostern 2004 schmerzfrei bleiben. Dann traten erneut dieselben Schmerzen wie vor der Operation auf: austrahlender Schmerz über die rechte Gesäßhälfte über die Rück- und Außenseite des rechten Oberschenkels bis in die Wade, teilw. bis in den Fuß. Zusätzlich kamen aber regelrechte Rückenschmerzen und eine Sensibilitätsstörung an der oberen Außenseite des Oberschenkels hinzu. Das Liegen auf der rechten Seite ist teilweise sehr schmerzhaft.
Die Rückenschmerzen sind meiner Ansicht nach keine Verpsannungsschmerzen. Ich habe das Gefühl, dass es im LWS-Bereich knackt und dieses Knacken auch Schmerzen verursacht. Weiter habe ich das Gefühl, dass die Wirbel regelrecht aufeinander reiben. Gerade bei längerm Sitzen oder stehen ( über 2 Stunden ) entsteht ein Druck im unteren LWS Bereich.
Ein MRT im Mai 2004 ergab folgenden Befund:
Diskrete Höhenminderung der BS-Fächer L4/5 sowie L5/S1. Ansonsten regelrechte Stellung der WK.
Signalverlust der BS-Fächer L4 bis S1 in der T2-Wichtung. Grund- und Deckplatten der WK in Höhe von L4/5 stellen sich in der T2 Wichtung signalangehoben dar. Nach i.v.-KM-Gabe ist im Bereich der Grund- und Deckplatten der WK in Höhe von L4/5 ein intensives KM-Enhacement nachweisbar. Mediale BS-Vorwölbung in Höhe von L4/5 sowie auch in Höhe von L5/S1. Rezidiv-BS-Vorfall ist nicht sicher nachweisbar. Intraspinal ställt sich insbesondere dorsal des 5. LWK relativ mittig KM-affines Granulationsgewebe dar. Facettengelenke regelrecht. Keine knöchernde Einengung der Neuroforamina bzw. des Spinalkanals. Lateralrecessus frei. Conus medullaris unauffällig.
Die Beurteilung ergab:
Fortgeschrittene Degeneration der BS-Fächer L4 bis S1. Ausgeprägte Osteochondrose in Höhe L4/5, hier liegt im Vergleich mit einer VU von 07/97 eine deutliche Befundverschlechterung vor. Mediale BS-Vorwölbung in Höhe von L4/5 sowie L5/S1. Kein sicherer Nachweis eines Rezidiv-BS-Vorfalls bzw. einer ausgedehnten Narbengewebsbildung.
Aufgrund dessen wurde mir wieder KG und Tens verordnet, ich bekam wieder Infusionen und Injektionen in den Rücken. Leider blieb dieses teilweise erfolglos. Der Beinschmerz verringerte sich zwar, aber die Rückenschmerzen und der Schmerz im Oberschenkel blieben unverändert.
Dann wurde ich zu einem Neurochirurgen in eine Klinik überwiesen, der eine Indikation für eine OP abklären sollte. Er war der Ansicht, dass mir nur eine Bandscheibenprothese helfen würde, ansonsten nur noch die Versteifung der LWS in Frage käme. Diese Operation würde er aber nicht durchführen wollen, da er keine Erfahrungen bei Patienten meines Alters habe. Ich sollte zu seinem Kollegen nach München gehen, dieser hätte mehr Erfahrung. Mit diesem Ergebnis ging ich wieder zu meinem behandelnden Orthopöden. Er wiederum hält gar nichts von einer Bandscheibenprothese und schlägt vor, meine Beschwerden mittels PST zu behandeln. Ich wäre auch bereit die Kosten zu tragen, wenn eine Aussicht auf Erfolg bestünde.
Käme die Bandscheibenprothese für mich in Frage und welche Nachteile könnten durch sie entstehen? Weiter würde mich interessieren, wie lange eine solche Prothese hält. Muss sie nach einem bestimmten Zeitraum ausgewechselt werden?
Bestehen noch andere Verfahren die eine Linderung der Schmerzen bringen könnten?
Für eine Beantwortung meiner Fragen wäre ich sehr dankbar, da die Schmerzen mich sehr einschränken. Zur Zeit versuche ich die Schmerzen so weit es geht hinzunehmen. Wenn sie zu stark werden nehme ich Ibuprofen Tabletten.

Für eine Beantwotung meiner Fragen bedanke ich mich schon im Voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

von Y. L.   |  am 2005-02-23 14:20:58

 Antwort: Banscheibenprothese sinnvoll?
Sehr geehrte Frau L.,

prinzipiell werden Bandscheibenprothesen gerade bei jüngeren Patienten eingesetzt. Die ersten Ergebnisse sind sehr ermutigend, allerdings fehlen in der Tat noch Langzeiterfahrungen. Auf jeden Fall muss ein solcher Eingriff zuvor genau hinsichtlich Vor- und Nachteile individuell überprüft werden. Ev. könnte stattdessen versucht werden beispielsweise mittels einer so genannten minimal invasiven epiduralen Kathetertechnik über eine Gewebsschrumpfung auf das Granulationsgewebe und die Bandscheibenvorwölbungen einzuwirken. Dies könnte ausreichend sein, Ihre Beschwerden deutlich zu mindern. Auf jeden Fall sollten Sie weiterhin konservative Therapie betreiben.

Mit freundlichen Grüßen
Dr.med. R. Schneiderhan


Dr. med. Reinhard Schneiderhan  |  am 2005-03-14 10:20:09


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 Bandscheibenversteifung
Hallo,
ich hab da auch mal eine Frage.
Ich habe bereits 2 Bandscheiben OP,s hinter mir.
Nach der ersten LWS. OP. ging der Ärger erst richtig los. Ich wurde, wegen dauernder Schmerzen, in der Schmerzklinik der Uni Köln auf Valeron eingestellt. 2. OP Versteifung nach Dynesys in Koblenz. Kurzzeitige Verbesserung. Durch erneute MRT festgestellt, 3 Bandscheibenvorfälle in Serie und keine Bandscheibenmasse mehr vorhanden, dazu, Nervenkanal linke Seite stark verengt.
Man sagt mir eine Versteifung über 3 Etagen ist erforderlich. Ich weiß, daß bei einer Versteifung angrenzende Wirbel überbelastet werden und als nächstes ausfallen. Bedeutet das für mich das ich in nächster Zeit im Rollstuhl sitze? Oder gibt es eine Möglichkeit dies zu verhindern?
Ich bin dankbar für JEDEN Hinweis.
Grüße,
Heinz

von H. B.   |  am 2003-05-14 23:01:15

 Antwort: Bandscheibenversteifung
Sehr geehrter Herr B.,

es stimmt, dass nach einer Versteifung an der Lendenwirbelsäule die angrenzenden Bewegungssegmente mehr belastet werden und dem entsprechend früher verschleißen können. Dieses ist jedoch nicht zwangsläufig der Fall, in den meisten Fällen kommt es nach einer Versteifungsoperation eben nicht zu einer Überbelastung der Nachbarsegmente. Dem entsprechend halte ich es auch für sehr unwahrscheinlich, dass Sie aufgrund Ihrer Vorgeschichte rollstuhlpflichtig werden.
Um eine Überbelastung nach Versteifungsoperationen zu vermeiden, wäre es wichtig, ein möglicherweise vorhandenes Übergewicht abzubauen. Des weiteren sollten regelmäßig Rückenmuskulatur stärkende gymnastische Übungen durchgeführt werden. Des weiteren möglichst regelmäßiges Schwimmen, eventuell auch Fahrrad fahren.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R.-O. Oeljeschläger
Facharzt für Neurochirurgie


Dr. med. R.-O. Oeljeschläger  |  am 2003-06-16 15:15:02


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 Schmerzen nach BS-OP
Hallo, am 28.05. bin ich an einem BSV LW 4/5 mit freier Sequesterbildung operiert worden. Ich hatte vor und über Ostern starke Schmerzen, die mit den üblichen Spritzen nicht zu therapieren waren. Nach den Feiertagen hörten die Schmerzen auf, also ich war schmerzfrei. Aber ich hatte starke Schwäche im r. Bein. Fersengang war auch nicht mehr möglich. Ein Mrt wurde gemacht und man hat zur Operation geraten. Bei der Op kam es zu Blutungen. Man sagte mir aber, dass man Hoffnung habe alles Teile entfernt zu haben. Am Abend der Op oder spätestens am anderen Morgen wollte man nochmals ein Mrt machen, hat man aber vergessen, als ich am 3. Tag danach fragte, wusste keiner was davon, jetzt sei es aber dafür zu spät, da man durch die sich gebildeten.Blutergüsse nichts mehr erkennen könnte. Der Arzt der mir dies sagte sei jetzt in Urlaub. Seit der Op habe ich starke Schmerzen. Trotz allem setzte man im Krankenhaus außer Paracemathol alle Schmerzmittel ab. Ich habe immer noch starke Schmerzen, kein Tag vergeht schmerzfrei. Momentan versuche ich diese mit Novalging und wenn es ganz schlimm wird mit Tramdol zu bekämpfen. Es kann doch nicht sein, dass es einem nach einer OP schlechter geht als vorher. Übrigends war dies ein 2ter Vorfall. Den 1ten hatte ich an der selben Stelle aber medial, der 2te ist cranial rechts und lose. Op ist es aber die erste. Also ich weiß nicht, wie es weiter geht und wann die Schmerzen endlich aufhören.

von E. D.   |  am 2003-06-26 15:00:55

 Antwort: Schmerzen nach BS-OP
Sehr geehrte Frau D.,

eine erneute kernspintomographische Untersuchung ist unabdingbar um das die Beschwerden auslösende Problem erkennen und ggf. gezielt behandeln zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2003-07-09 12:25:55


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 Wie verhält man sich nach der OP an der Banscheibe?
Ich bin 24 Jahre alt und arbeite als Bürokaufmann (also viel sitzen) und bin am 09.10.03 an der Banscheibe L5/S1 operiert worden. Nächste Woche geht es zur Reha.

Ich habe das Problem von der Frau Weber durchgelesen und mach mir sorgen darüber, dass das gleich Problem später auch bei mir auftreten kann. Wie kann ich es vorbeugen? was soll ich tun? oder was soll ich auf gar keinem Fall tun?

Es gibt so viele Fragen auf die ich keine direkte Antwort bekomm:
Wie sieht es aus mit Sport. Kann ich alle meine Hobbys weiter ausüben. Ich spiele gerne Fußball, Tennis, Volleyball, Kraftsport und Bowling.

Kann ich diese Sportarten weiterhin ausüben, wenn ja ab wann?

von A. W.   |  am 2003-10-20 14:46:13

 Antwort: Wie verhält man sich nach der OP an der Banscheibe?
Sehr geehrter Herr W.,

je nach Art und Ausmaß der Bandscheibenoperation sollte der operierende Kollege Ihnen genau mitteilen, was Sie tun bzw. auch zu lassen haben, um den Behandlungserfolg nicht zu gefährden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll



Dr. med. S. Böll  |  am 2003-10-30 12:40:36


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 weitere Bandscheibenoperation
Meine Mutter (50 Jahre) hat vor ca. 3 Jahren einen Bandscheibevorfall am Halswirbel (Wirbel 6 und 7) und einen eingeklemmten Nerven operiert bekommen. Am 02.09.04 hat sie die 2. BandscheibenOP am Halswirbel (5 und6) bekommen, da ein weiterer Vorfall mit einem eingeklemmten Nerven war.
Da sie nach der 2. OP mehr Schmerzen hatte als vor der OP hatte sie eine Untersuchung bekommen bei dieser festgestellt wurde dass sie nochmals an dem selben Wirbel operiert werden sollte da ein Wirbel auf den Nerven drückt und dieser abgefräßt werden sollte. Meine Frage währe in diesem Fall, ist diese Operation Risikoreich, da ihr Hausarzt gesagt hat dass sie nach dieser OP mit einer 90 %er Lähmung rechnen muss. Da sie im Moment mit den Nerven so am Ende ist dass sie Beruhigungsspritzen bekommt, bitte ich Sie mir schnellst möglich eine Rückantwort zu geben.


von C. I.   |  am 2004-09-17 09:33:53

 Antwort: weitere Bandscheibenoperation
Sehr geehrte Frau I,
nachdem die letzte Operation erst zwei Wochen her ist, kann evtl. noch abgewartet werden, ob nicht noch eine Besserung eintritt. Gegebenenfalls kann nochmals gezielt an die irritierten Nervenwurzeln infiltriert werden, um eine Linderung zu erzielen. Wenn keine neurologischen Ausfälle bestehen, kann evtl. eine weitere Operation noch hinausgeschoben werden.
Diese muss jedoch anhand der Bildgebung genau entschieden werden. Eine Operationsindikation würde in diesem Falle sicherlich nicht leichtfertig gestellt, so dass das Risiko vertretbar ist. Es ist jedoch abhängig von der Technik. Der Operateur wird jedoch sicherlich genau über die Risiken aufklären.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel


Dr.med. A. Sigl  |  am 2004-09-23 10:49:26


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 Bandscheibe
Schon das zweite mal eine op an L5/S1.
Das erste mal 2001 , das zweite mal 2004.
Mein problem ist das ich nicht lange laufen sitzen oder stehen kann.


von E. v. S.   |  am 2005-03-03 14:49:04

 Antwort: Bandscheibe
Sehr geehrte Frau v.St.,

wenn nach zweimaliger Operation Ihre Beschwerden nicht nachlassen und auch durch konservative Maßnahmen wie Krankengymnastik und Medikamente nicht positiv beeinflusst werden können, muss man ev. noch mal eine genaue Untersuchung vornehmen. Möglicherweise kann Narbengewebe Ihre Nervenstrukturen irritieren. Je nach Befund kann man dann gezielt behandeln.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. Schneiderhan


Dr. med. Reinhard Schneiderhan  |  am 2005-03-17 09:00:10


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