Wirbelsäulen-Glossar
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19.Januar 2005 | Bild München:  Der Mann für alle Fälle


Vorschau: der folgende Presseartikel berührt u.a. folgende Stichpunkte aus dem Themengebiet "Wirbelsäule"

  • Dr. Schneiderhan, der Mann für alle Rücken-Fälle
  • Verbreitung von Rückenschmerzen in Deutschland
  • konservative, minimal-invasive und operative Behandlungsmethoden von Rückenschmerzen
  • Entstehen von Rückenschmerzen
  • Geeigneter Zeitpunkt für den Gang zum Arzt bei Rücken-Problemen
  • Bandscheibenvorfall und Operation
  • Hilfe bei chronischen Rückenschmerzen
  • Schutz vor Rückenschmerzen

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Wirbelsäule - Dr. Schneiderhan
Dr. Reinhard Schneiderhan (44): Der Mann für alle (Rücken-) Fälle - wenn andere Arzte sagen: "Wir können nichts mehr für sie tun. Mit den Schmerzen müssen Sie künftig leben." Stimmt meist nicht, sagt Dr. Schneiderhan. Nach einer intensiven Diagnostik behandelt er sanft und schonend mit hauchdünnen Kathetern, Sonden und Kanülen. In seiner Praxis-Klinik werden pro Jahr 2500 dieser Eingriffe durchgeführt.

Die Auswahl der in der BILD-Serie genannten Arzte und Kliniken basiert auf der Befragung von Medizinern und Experten. Natürlich kann die Liste nicht vollständig sein: Die Qualifikation der nicht genannten Arzte und Kliniken wird selbstverständlich nicht angezweifelt.


Wer kann meinem Rücken helfen?

Von ANNA HESSE
München - Autsch! Meist kommt der Schmerz ganz plötzlich. Ein falsche Drehung, eine ruckartige Bewegung oder einfach zu lange am Schreibtisch gesessen - und schon schmerzt es im Rücken.

Rund 70 Prozent aller Deutschen leiden unter Rückenschmerzen - jeder dritte von ihnen sogar chronisch.
Häufiger Hauptverdächtiger: die Bandscheibe! Mehr als 100000 Deutsche pro Jahr lassen sich deshalb an den Bandscheiben operieren. Viel zu oft und viel zu schnell. sagen Experten.

In der Orthopädie unterscheidet man zwischen konservativen, minimal-invasiven (bedeutet: so wenig eingreifend wie möglich) und operativen Behandlungsmethoden.
Zunächst sollte man es mit konservativen Therapien versuchen, z.B. Krankengymnastik, Tabletten und Spritzen. Hier sind der Hausarzt und niedergelassene Orthopäden die richtigen Ansprechpartner.

Wenn die Schmerzen nicht nachlassen, können minimal-invasive Behandlungen helfen. Diese werden von Spezialisten in modernen Wirbelsäulenzentren angeboten. Mit Hilfe von Wirbelsäulen-Kathetern, Mikro1asern oder Behandlungen mit einer Hitzesonde können Operationen häufig vermieden werden - nicht nur bei akuten, sondern auch bei chronischen Schmerzen.

Erst wenn auch diese sanften und schonenden Techniken keine Besserung bringen. kann eine Operation tatsächlich sinnvoll sein. Orthopäden und Neurochirurgen operieren Bandscheiben und Wirbelkanal-Verengungen heute mikrochirurgisch. Mini-Schnitte und Mikroskope bringen weniger Schmerzen, schnellere Heilung, geringere Komplikationen und. wesentlich kürzere Klinikaufenthalte. Allerdings kommt es darauf an, die richtige Klinik aufzusuchen.

In München gibt es ausgezeichnete Rücken-Spezialisten.
Nicht umsonst lassen sich ausländische Staatsmänner wie Ägyptens Präsident Husni Mubarak und Malaysias Ex-Vize Anwar Ibrahim in unserer Stadt den Rücken richten…


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Die Krebs-Koryphäen - schon jeden zweiten Patienten können sie heilen



Wichtige Fragen rund um den Rücken

Wodurch entstehen Rückenschmerzen?
90 Prozent der Beschwerden sind harmlos und entstehen meist durch eine Verklemmung der winzig kleinen Wirbelgelenke. Starke Belastung, falsche Haltung, langes Sitzen oder ungünstige Bewegungen dehnen die Gelenkkapsel. Nerven werden gereizt. Es tut weh. Die Muskeln versuchen, das betroffene Gelenk ruhig zu stellen. Dadurch verspannt sich die Rückenmuskulatur. So kommt es zu neuen Fehlbelastungen und neuen Schmerzen. Hier kann man versuchen, die Verspannungen durch Wärme zu lösen. Mit einer Wärmflasche, Rotlicht, einem heißen Bad und leichten Schmerzmitteln.

Wann sollte ich mit Rückenschmerzen zum Arzt gehen?
Wenn die Schmerzen sehr stark sind, die Beschwerden nach spätestens drei Tagen nicht besser werden oder Lähmungserscheinungen und Gefühlsstörungen auftreten.

Ist bei einem Bandscheibenvorfall immer eine Operation nötig?
Nein. Bandscheibenvorfälle bilden sich sogar manchmal von selbst wieder zurück. Mögliche OP-Alternativen: Injektionen, Lasereingriffe oder Kathetertherapien mit Kochsalz und Enzymen. Diese können das Bandscheibengewebe schrumpfen lassen.

Wann muss auf jeden Fall operiert werden?
Wenn zusätzlich zu den Schmerzen Lähmungserscheinungen an Armen und Beinen oder Blasen- und Mastdarmstörungen auftreten, ist ein sofortiger Eingriff nötig.

Was hilft bei chronischen Rückenschmerzen?
Bei Abnutzung und Arthrose (Knorpelschwund) der Wirbelsäulengelenke hören Patienten oft, dass sie damit künftig leben müssten. Falsch! Eine dünne Hitzeelektrode, die durch eine Kanüle eingeführt wird, kann schmerzende Nervenfasern ausschalten und die Schmerz-Weiterleitung unterbrechen.

Wie schütze ich mich vor Rückenschmerzen?
Tagsüber sollte man ein Drittel seiner Zeit im Sitzen, ein Drittel im Stehen und ein Drittel im Gehen verbringen. Tipp für Schreibtisch-Jobs: Stehen Sie zwischendurch immer wieder auf, beispielsweise wenn das Telefon klingelt, und erledigen Sie möglichst viel zu Fuß. Treppensteigen statt Fahrstuhlfahren. Dazu täglich etwas Ausgleichssport oder zumindest ein flotter 30-Minuten-Spaziergang. Ideal: Rückentraining im Fitneßstudio.

Wirbelsäule

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