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Patientenforum
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| Schwindelgefühl | Im Herbst 1999 wurde meine Bandscheibe zwischen C5/C6 operativ entfernt. Die Wirbel wurden mittels Hüftkamm versteift. Seit etwa 8 Wochen nun leide ich an Schwindel, welcher gleichmäßig am Tag verteilt auftritt. Ich habe das Gefühl, ständig meinen " zu schwer gewordenen Kopf " festhalten zu müssen.
Neurologisch und Internistisch blieb ich ohne Befund, allerdings sei eine leichte Fehlstellung unterhalb der OP-Region (4/5) sichtbar.
Der Neurochirurg kann auf den MRT Bildern keinen Grund für den Schwindel erkennen.
Was kann Ursache für den unangenehmen Schwindel sein? Was kann man dagegen tun?
Soll ich auch noch einen Orthopäden aufsuchen?
von M. | am 2002-02-13 21:19:38
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Antwort: Schwindelgefühl |
| Sehr geehrter Herr M.,
ursachen für Schwindel bei bekannten Wirbelsäulenveränderungen im Bereich der Halswirbelsäule sind oft Muskelverspannungen. Nachdem offenbar auf den MRT-Bildern keine Ursache für den Schwindel zu finden ist, halte ich eine konservative Therapie unter besonderer Berücksichtigung der Muskelkräftigung im Bereich der Halswirbelsäule für empfehlenswert. Eine kräftige HWS-Muskulatur neigt weit weniger zu Verspannungen im Bestreben den Kopf zu halten, als eine schwach ausgeprägte Muskulatur.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Praxisklinik Dr. Schneiderhan | am 2002-02-28 21:04:20
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Schwindel evtl. HWS | Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe seit 5 Monaten Schwindelatacken. MRT und CT ohne Befund.Nach 2 maligem Krankenhausaufenthalt wurde diagnostiziert, dass es evtl. durch die HWS ausgelöst wird. Seither habe ich KG und Massagen bekommen. Akkupunktur brachte insoweit Besserung, dass ich den Schwindel zwar immer noch im Liegen, jedoch ohne Augennystagmus? besser ertragen kann. Trotzdem habe ich täglich Schwindelattacken, die bis zu 4 Stunden anhalten. Auf dem linken Ohr habe ich ein pulssynchronisches Ohrgeräusch, das allerdings bei den Schwindelattacken nicht mehr da ist. Wenn das Ohrgeräusch wieder zu hören ist, ist auch der Schwindel nach einiger Zeit weg. Ich weiß mir keinen Rat mehr, mein Hausarzt ist ratlos und ich völlig verzweifelt und mit den Nerven am Ende. Angaben zur Person: Ich bin 42 Jahre alt und habe seit Kindheit eine Skoliose. Bitte geben Sie mir einen Rat.
von S. G. | am 2002-03-05 15:09:51
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Antwort: Schwindel evtl. HWS |
| Sehr geehrte Frau Gehlhaar,
Schwindelattacken, Ohrgeräusche sowie Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule können oft von einer chronischen Muskelverspannung ausgelöst werden. Sind degenerative Veränderungen oder Bandscheibenveränderungen als Ursache der Muskelverspannungen ausgeschlossen, kommt ggf. die Behandlung mit Botulinum-Toxin der Muskelverspannungen in Frage. Dadurch wird eine vorübergehende "Teillähmung" der betreffenden Muskulatur erreicht, und in vielen Fällen damit eine deutliche Beschwerdelinderung.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2002-03-23 23:20:28
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schwindel | ich hatte vor ca. 7jahren einen bandscheibenvorfall im bereich der lendenwirbelsäule 6/7 ?.
habe daher regelmäßig schmerzen und bin dann auch krankgeschrieben. dieses mal haben sich auch die schmerzen wieder gegeben, was bleibt ist dieser schwindel . er ist den ganzen tag da. mal stärker mal schwächer , habe keine schmerzen im hws. welche massnahmen kann ich ergreifen.
von m. j. | am 2004-01-20 17:02:52
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Antwort: schwindel |
| Sehr geehrte Frau M.,
Schwindelgefühl kann durchaus durch die Halswirbelsäule, speziell durch Verspannungen ausgelöst werden, eine neurologische Untersuchung etwaiger Schwindelursachen ist jedoch sicherlich sinnvoll. Sollte die Untersuchung ohne Ergebnis verlaufen, wäre eine kernspintomographische Untersuchung der Halswirbelsäule zu empfehlen. Sie können sich dann jederzeit gerne nochmals mit den aktuellen Befund an uns wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2004-01-26 14:42:40
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Schwindel | Ich habe seit 1Jahr ständigen Schwindel. Der Aüslöser war in einem Vergnügungspark, wo mir auf einmal Schlecht und extrem schwindelig war.
Der Orthopäde konnte keinen Befund erkennen und verschrieb mir Krankengym. und Massage. Das blieb auch ohne erfolg. Seit dem Vorfall leide ich an Nackenverspannung und leichten Rückenschmerzen.Bitte hefen sie mir!
von L. B. | am 2004-04-13 09:25:59
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Antwort: Schwindel |
| Sehr geehrter Herr B.,
ich würde Ihnen die Durchführung einer aktuellen kernspintomographischen Untersuchung empfehlen, eventuell liegt ein Bandscheibenvorfall den von Ihnen geschilderten Beschwerden zugrunde, sie können sich jederzeit gerne mit dem Befund erneut an uns wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2004-04-20 13:28:07
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Schwindelgefühl | Hallo,
seit ca. 2 Wochen leide ich an Schwindelgefühl. Mir tut nix weh, mir dreht es nur ununterbrochen. Keine Attacken sondern ständig. Ohrentest und Sehtest sind ok gewesen. Mein Blut ist ok, außer der Schilddrüsenwert, der war schlecht. Mein EEG war ok. Blutdruck und EKG auch in Ordnung. Was kann es denn noch sein. Kopfweh hab ich keine, nur manchmal ein bisschen Stechen aber nur für ca. 1s und dann ist es wieder weg. Ich bin echt am Ende und bekomme vorallem langsam Panik. Bin erst 24. Gruß Mandy
von M. B. | am 2004-09-24 23:03:01
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Antwort: Schwindelgefühl |
| Sehr geehrte Frau B.,
Schwindelgefühle können von der HWS mit bedingt sein. Schon chronische Muskelverspannungen können zu Schwindelgefühlen führen. Es ist allerdings eher selten, dass diese Beschwerden isoliert, d.h. ohne zusätzliche Schmerzen auftreten. Meist wird ein Schmerz im Bereich der HWS, Nacken oder Schulter im Vordergrund stehen. Trotzdem wäre es in Ihrem Fall sinnvoll, die Wirbelsäule, speziell die HWS, untersuchen zu lassen, um eine Ursache aus dieser Richtung auszuschließen. Ggf. kann eine schonende Krankengymnastik beispielsweise in Verbindung mit Wärmeanwendungen sinnvoll sein. Wenn keine Ursache gefunden wird, ist oft der Einsatz von speziellen Schwindel-Medikamenten sinnvoll. Sie sollten sich jedoch bei Weiterbestehen nochmals beim Neurologen vorstellen um eine Kontrolluntersuchung durchführen zu lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel
Dr.med. A. Sigl | am 2004-10-07 10:42:01
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Schwindel evtl. HWS | s g d u h,
ich hatte im oktober 2003 einen gleichgewichtsausfall im rechten ohr.
danach ununterbrochen 9 monate schwindelsymtome, augenzittern, konzentrationsstörungen, gefühl wie watte im rechten ohr. durch intensiven sport im sommer = 4 monate komplett beschwerdefrei, seid november wieder täglich schwindelsymtome, extreme konzentrationsstörungen. hno-mässiger stand momentan: gleichgewicht zu 50% wieder da zu 50% weg. orthopädie-info: keine besonderen veränderungen der hws/ws sichtbar. beim neurologen war ich noch nicht. bekomme seid 15 monaten fango/k-gymnastik, wurde schon am atlas manipuliert, 5.und 6. wirbel eingerenkt usw., akupunktur wurde auch schon probiert. habe das gefühl keiner weiss so richtig woher immer noch diese symtome kommen und probiert an mir herum. meine meinung: durch extreme verspannungen der hws bzw. der schultermuskulatur werden diese symtome ausgelöst und dadurch dass das rechte gleichgewicht nur noch zu 50% da ist treten diese symptome in erscheinung. wie kriege ich die verspannungen weg bzw. durch was kann definitiv nachgewiesen werden das ich mit meiner annahme im recht bin ?
kriege noch die krise wenn ich nicht bald wieder einen "klaren kopf" habe, bin berufstätig und sitze täglich 8 std. am pc.
von t. k. | am 2004-12-17 12:40:03
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Antwort: Schwindel evtl. HWS |
| Sehr geehrte Frau K.,
da Sie laut Ihrer Aussage noch nicht beim Neurologen waren sollten Sie dieses unbedingt tun. Weiterhin ist gegebenenfalls. eine Schichtaufnahme der Halswirbelsäule, beispielsweise mittels einer Kernspintomographie, sinnvoll um Veränderungen an den Weichteilen wie den Bandscheiben feststellen zu können. Diese könnten dann gegebenenfalls gezielt behandelt werden. Außerdem sollten Sie sich gegebenenfalls. in HNO-ärztliche Behandlung geben.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel
Dr.med. A. Sigl | am 2005-01-04 14:06:08
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