Wirbel bei Rückenschmerzen selbst einrenken?

"Schmerzen ohne Ende". Patientenforum Lendenwirbelsäule.



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Starke Schmerzen. Nervenwurzeltaschenzyste

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 Fragen und Antworten 

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 Schmerzen ohne Ende
Sehr geehrter Herr Dr. Schneiderhan,

die Beurteilung meiner Kernspintomographie
lautet wie folgt:

" Im Bereich der LWS diskrete Pseudoventrolisthese von LWK 5 gegenüber SWK 1 mit bereits bestehender Hernierung der Grundplatte bei fortgeschrittener Osteochondrose.
Subligamentäre Prolabierung des Bandscheibengewebes nach dorsomedial rechts mit rechtsseitig mäßiggradiger Einengung des Neuroforamens, linksseitig mäßiggradiger Einengung. Keine begleitende Anhebung der Nervenwurzeln im Rezessus. Kein Nachweis einer
Spinalkanalstenose. Rechtbetonte Spondylarthrose auf gleicher Segmenthöhe."

Seit Anfang des Jahres habe ich starke bis sehr
starke Schmerzen im rechten Bein (Ischias).
Bisher erhielt ich jede Menge Schmerztabletten,
die absolut keine Wirkung zeigten.
Nach 3 Kortison-Spritzen verringerten sich die Schmerzen zunächst sehr rasch. Nach weiteren
3 Spritzen änderte sich nichts mehr. Da jedoch
dann die Nebenwirkungen so stark
waren, wollte ich kein Kortison mehr.
Inzwischen habe ich die dritte Spritze mit
Lidocain erhalten, ohne Wirkung. Ich habe wieder
sehr starke Schmerzen, wie am Anfang.

Wie bekomme ich nur diese Schmerzen endlich los.

Mit freundlichen Grüßen
Link Brigitte

von L. B.   |  am 2003-05-15 17:18:06

 Antwort: Schmerzen ohne Ende
Sehr geehrte Frau L.,

die von ihnen geschilderten Beschwerden im rechten Bein können durchaus mit dem Bandscheibenvorfall bzw. der Instabilität L5/S1 in Verbindung stehen. Wenn lokale, abschwellende Infiltrationsmaßnahmen an die betreffenden Nervenwurzeln keine Beschwerdelinderung mehr bringen, käme ggf. die Mikrolaserbehandlung oder auch der epidurale Wirbelsäulenkatheter nach Prof. Racz in Betracht. Diese Behandlungen haben eine Schrumpfung der betreffenden Bandscheibe zum Ziel mit daraus resultierender Entlastung der irritierten Nervenstrukturen.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2003-06-02 17:34:15


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 Nervenwurzeltaschenzyste
Danke für Ihre Antwort.
Muss man sich für eine Behandlung an einen Neurochirurgen wenden oder wer ist dafür zuständig?

Freundliche Grüsse

Renate Schwitter

von R. S.   |  am 2004-10-21 17:46:07

 Antwort: Nervenwurzeltaschenzyste
Sehr geehrte Frau Sch.,
solche Zysten müssen nur operiert werden, wenn sie Beschwerden verursachen, oder aber an Größe zunehmen. Dafür ist dann in erster Linie die Neurochirurgie zuständig.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Robert Nissl

Dr. med. R. Nissl  |  am 2004-11-04 12:44:50


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