Op bei Spinalkanalstenose

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OP bei Spinalkanalstenose?
Meine Mutter (73 J.) leidet seit langem an starken Rückenschmerzen mit Taubheit und Kribbeln in den Beinen. Ein MRT (mit Kontrastmittel) brachte die Diagnose Spinalkanalstenose (im LW-Bereich, 2 Wirbel sind betroffen). Zunächst versuchte sie mit Injektionen, Schmerzmitteln und Physiotherapie, die Schmerzen zu lindern. Es wird aber immer schlimmer, sodass ihr Orthopäde zu einer OP rät. Da sie Angst davor hat, möchte sie gerne wissen, welche Methoden es gibt und wie die Risiken sind. Vielen Dank für eine Antwort! Sabine

von s. P. | am 2005-01-25 17:52:01

Antwort: OP bei Spinalkanalstenose?
Frage wurde doppelt gestellt:
Sehr geehrte Frau P.,

vor einer Operation könnte ggf. noch versucht werden, mittels einer Injektion, den so genannten Spinalkanal, mit Medikamenten zu überschwemmen um eine Linderung der Schmerzen zu bewirken. Dies wird üblicherweise als so genannte kaudale Überflutung bezeichnet. Ev. ist dies auch schon erfolgt. Wenn dies hilft und neben den knöchernen auch noch weichteilige Anteile für die Einengung verantwortlich sind, könnte ev. ein Katheterverfahren sinnvoll sein. Wenn die knöcherne Einengung im Vordergrund steht, ist meist nur eine Operation vielversprechend. In Abhängigkeit von der Ausprägung kann man Knochenanteile abfräsen oder man muss größere Knochenanteile entfernen. Davon abhängig besteht nur ein sehr kleiner oder aber ein etwas längerer Schnitt. Ihr behandelnder Arzt wird Sie sicher genau darüber informieren.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel

Dr.med. Alex Sigl | am 2005-02-09 11:23:28


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