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Patientenforum
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| Spinalkanalstenose | Ich habe eine angeborene Spinalkanalstenose entlang der HWS mit Überstreckung der HWS und
Diskusprolaps von C3/4 bis C7/8. Dementsprechend leide ich sehr oft unter Nacken- und Kopf-
schmerzen sowie unter wechselnden Beschwerden an beiden Schultern, Armen und Händen,
wobei die Schmerzen und das Kribbeln rechts wesentlich häufiger auftritt. Oft habe ich ein pelziges
Gefühl im Ring- und Kleinen Finger rechts und dann und wann auch ein Kribbeln, als wäre die
Hand eingeschlafen.
Der Befund ist seit 1997 bekannt und wurde durch Kernspin und EMG gesichert. Da ich als Krankenschwester
im Nachtdienst arbeite, wird meine HWS oft belastet. Mein Hausarzt (gleichzeitig ein Chiropraktiker) meint,
trotz zeitweise verstärkter Beschwerden, ein erneutes Kernspin wäre unnötig, da es wahrscheinlich keine therapeutischen
Konsequenzen hätte. Was würden Sie mir raten???
von N. M. | am 2001-10-25 23:44:09
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Antwort: Spinalkanalstenose |
| Sehr geehrte Nina M.,
Vielen Dank für Ihre Anfrage. Ihre genannten Beschwerden könnten evtl. mit den Bandscheibenvorfällen in ursächlichem Zusammenhang zu stehen. Da die letzten kernspintomographischen Bilder offenbar von 1997 stammen, wäre durchaus eine aktuelle Untersuchung sinnvoll. Ggf. könnte man bei Bestätigung des Befundes an die Durchführung einer epiduralen Wirbelsäulenkathetertechnik nach Prof. Racz denken, um die Bandscheibenvorfälle zu behandeln und damit die betroffenen Nervenwurzel zu entlasten.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2001-11-12 14:01:33
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lumbale spinalkanalstenose | vor einigen tagen wurde bei mir eine lumbale spinalkanalstenose diagnostiziert. die ursprüngliche diagnose vor fünf wochen lautete lumboischialgie und wurde mit physiotherapie behandelt. schmerzmittel zeigten keine wirkung, die beweglichkeit hat sich durch die gymnastik ein wenig verbessert. nach der neuen diagnose wurde ein muskelaufbautraining und wärmetherapie verordnet. diese beginnt in einigen tagen. desweiteren wurde mir mitgeteilt, dass diese krankheit nicht gänzlich heilbar ist. ich muss meinen beruf aufgeben (ich bin küchenhilfe und servicekraft in einem hotel), ab morgen bekomme ich nur noch krankengeld (da ich eh nicht viel verdiene, wird das kaum zum leben reichen) und ich habe ständig schmerzen. ich befürchte, dass ich mich auf eine depression zubewege. können sie mir irgendwie ein wenig mut machen?
von l. e. | am 2002-04-28 13:22:17
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Antwort: lumbale spinalkanalstenose |
| Sehr geehrter Herr E.,
ich würde Ihnen empfehlen, sich an eine Orthopädische Klinik zu wenden. Hier besteht oftmals die Möglichkeit unter Röntgenkontrolle entzündungshemmende und abschwellende Medikamente in den Wirbelkanal einzuspritzen. Hierdurch kann zum Teil wieder etwas "Platz geschaffen" werden für die Nervenstrukturen. Damit wird in vielen Fällen eine deutliche Beschwerdelinderung herbeigeführt.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2002-05-22 09:46:55
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Von welcher Klinik so ich mich operieren lassen? | Ich habe eine lumbale Stenose mit Bandscheibenvorwölbung L4 !
von T. S. | am 2003-01-11 16:55:38
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Antwort: Von welcher Klinik so ich mich operieren lassen? |
| Sehr geehrter Herr St.,
bei einer Engstelle im Wirbelkanal in Verbindung mit einer Bandscheibenvorwölbung kommt es nicht selten zu einer Kompression der in diesem Bereich laufenden Nervenstrukturen. Je nach Ausprägung der knöchernen Engstelle bzw. der Bandscheibenvorwölbung oder des Bandscheibenvorfalls können unter Umständen auch sogenannte minimal invasive Therapieverfahren (z.B. Wirbelsäulenkatheter oder Mikrolaserbehandlung) zum gewünschten Therapieerfolg führen. Sie können sich gerne über unsere Homepage www.orthopaede.com, Rubrik „Über uns“ unseren Fragebogen herunterladen und ihn ausgefüllt zusammen mit Ihren Befunden zurücksenden. Wir werden uns dann wieder mit Ihnen in Verbindung setzen.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2003-01-20 12:29:41
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bandscheibenvorfall c3/c4 | Bei mir wurde folgender Befund festgestellt:
Lateraler, intraforaminaler Bandscheibenvorfall c3/c4 links mit deutlicher Einengung des lokalen Neuroforamens. ca. 5 mm große hypointense epidurale Formation im linken Neuroforamen c3/c4 mit raumfordernder Wirkung auf die Nervenwurzel c4 links.
Kann bei diesem Befund eine konservative Therapie helfen oder empfehlen Sie eine Operation (wenn ja, welche?)
Habe immer wieder Beschwerden (ziehen, taubes Gefühl im linken Arm und Bein)
Danke für die prompte Antwort.
von G. O. | am 2004-04-06 15:15:50
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Antwort: Wobenzym bei bevorstehendem Eingriff an Kalkschulter |
| Sehr geehrte Frau N.,
die Blut verdünnende Wirkung von Wobenzym ist minimal, so dass im Allgemeinen keine Einschränkungen bezüglich der Einnahme vor einer Operation bestehen. Sicherheitshalber sollte man sich jedoch mit dem Operateur diesbezüglich besprechen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2004-04-20 09:44:40
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Bandscheibenvorfall? | Ich(34) bin vor 2 Wochen im Bereich der Lenden-Steißbein-WS "eingeknickt",als ich mich bückte,um eine Lade zu öffnen.Ich spürte ein "Knacken" und hatte ein paar Minuten lang ziemlich starke Schmerzen,die sich jedoch bald wieder besserten.Ungefähr 3 Tage lang waren bestimmte Bewegungen,z.b. das Anheben der Beine im Sitzen ziemlich schmerzhaft.Außerdem,so lächerlich das vielleicht klingt,bin ich seither ca. 1 Zentimeter kleiner.
Ich hatte jedoch nie neurologische Ausfälle wie Konus/Kauda-Syndrom oder Reithosenanästhesie.Inzwischen bin ich wieder völlig schmerzfrei.
von R. J. | am 2002-08-20 15:58:41
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Antwort: Bandscheibenvorfall? |
| Sehr geehrter Herr J.,
die von Ihnen geschilderten Beschwerden entstehen häufig durch sogenannte Verkippungen in den kleinen Wirbelgelenken, was zu einer einige Tage andauernden Reizung mit starken Schmerzen dieser Gelenke führen kann. Die Tatsache, daß Sie inzwischen wieder völlig schmerzfrei sind, spricht gegen einen Bandscheibenvorfall. Eine krankengymnastische Übungsbehandlung zur Muskelkräftigung und Stabilisierung der Wirbelsäule wäre ggf. sinnvoll.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Praxisklinik Dr. Schneiderhan | am 2002-08-29 20:50:02
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Caudasyndrom nach bilateraler Dekompression (Spinalkanalstenose LW 4/5 beidseits von links. | Nach OP. 28.8./Re-OP.29.8. Reithosenanästesie Am 24.9. 3.OP. bedingt durch Liquor-Austritt anhand einer Duralschlauchverletzung. Habe ich eine Chance auf Besserung?Was gibt es für Therapien? Das größte Problem ist die Darmlähmung.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Emmler
von K. E. | am 2003-12-28 13:21:51
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Antwort: Caudasyndrom nach bilateraler Dekompression (Spinalkanalstenose LW 4/5 beidseits von links. |
| Sehr geehrter Herr E.,
prinzipiell wäre anhand einer Kernspintomographie oder einer sogenannten Myelographie zu klären, ob die Raumforderung auf den Duralschlauch, die offensichtlich initial Ihre Reithosenanästhesie verursacht hat, beseitigt ist. Sollte dies der Fall sein, gibt keine weiteren sinnvollen chirurgischen Therapiemöglichkeiten. Es empfiehlt sich konsequente physikalisch medizinische Betreuung. Die Chance auf eine mittelfristige Besserung besteht durchaus, kann aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt sicher nicht versprochen werden.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. med. R. Medele
Dr. med. R. Medele | am 2004-01-15 17:13:40
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BSV der HWS |
Sehr geehrte Damen und Herren,
MRT-Diagnose von 1994:
BSV in Höhe C5/C6 rechts mit zusätzlicher knöcherner Enge; seitdem wiederholte mechanische Irritationen der Nervenwurzeln; aktuell Beschwerden im Nacken-Schulter-Bereich zunehmend im Tagesverlauf; Arbeiten im Sitzen schmerzhaft.
Bitte um Therapieberatung: nach Möglichkeit konservativ bezw. mit risikoarmem Eingriff.
Besten Dank!
Mit freundlichem Gruß,
Dr.Birkelbach
von D. E. B. | am 2004-04-06 16:26:02
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Antwort: BSV der HWS |
| Sehr geehrter Herr Dr. B.,
primär muss man Ihnen sicher zu einem konservativen Vorgehen mit physikalischen Therapiemaßnahmen (Wärme, Elektrotherapie) sowie krankengymnastischen Übungsbehandlungen raten. Sollte sich darunter keine Beschwerdefreiheit einstellen, wäre gegebenenfalls eine erneute kernspintomographische Untersuchung sinnvoll, um die derzeitig vorliegenden Veränderungen genauer einschätzen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2004-04-20 09:32:05
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