Nach Bandscheibenoperation: Spondylodese?

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 Fragen und Antworten 

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 Cervikale Myelopathie -Spinalkanalstenose
Seit 1993 leide ich unter ausgeprägten Mißempfindungen und Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule, wobei sich Kribbeln, Taubheitsgefühl und Schmerzen hauptsächlich in den linken Arm (hier insbesondere Daumen und Zeigefinger) und in abgeschwächter Form auch in den Fingern der rechten Hand bemerbar machen.
Die linke Großzehe des Fußes und die Fußsohle sind zeitweise ebenfalls betroffen.
Bisher keine motorischen Ausfälle.
MRT von August 2001 ergab eine Signalintensität im Breich des Cervikalmarks; Spinalstenose mit Schwerpunkt C5/C6.
Bisherige Therapien konnten das Beschwerdebild nicht ändern, auch eine 4 mal durchgeführte periradikuläre Therapie in 1997 nicht.
Man hat mir zur Operation geraten.
Gibt es noch andere Möglichkeiten?




von H. H.   |  am 2001-12-16 11:37:39

 Antwort: Cervikale Myelopathie -Spinalkanalstenose
Sehr geehrter Herr H.,

aufgrund Ihrer geschilderten Beschwerden bzw. des kernspintomographischen Befundes scheint eine epidurale Wirbelsäulenkathetertechnik bei Ihnen ein geeignetes Therapieverfahren zu sein. Sie können uns gerne Ihre Unterlagen zusenden. Wir werden sie diesbezüglich bearbeiten. Am besten laden Sie sich auch von unserer Homepage www.orthopaede.com den für auswärtige Patienten entwickelten Fragebogen herunter, füllen diesen aus und senden uns alles zusammen an unsere Praxisadresse (steht auch auf dem Fragebogen) zurück. Dann haben wir alle für uns notwendigen Angaben.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2001-12-27 22:45:15


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 Behandlung einer mehrsegmentalen cervikalen spinalen Stenose
Befund: HWS-Syndrom, cervikale Stenose, Verdacht auf N. ulnaris-Irritation rechts, noch keine Myeolopathie
Von 2 Neurochirurgen wurden folgende Operationen vorgeschlagen:
Entfernung der Stenosen bei C3/4 und C6/7 mit Versteifung (Platinzylinder) von C3 bis C7
bzw. Entfernung der Stenosen bei C3/4 und C6/7 und Versteifung dort mit Knochendübeln aus dem Beckenkamm.
Fragen:
Ist bei einem Fortschreiten der Stenosen ein Versteifen unbedingt nötig? Welche weniger einschränkenden Methoden gibt es u. U.?
Wie beurteilen Sie die Unterschiede in der Verwendung von Platin bzw. Knochendübeln?
Welcher Neurochirurg (welche Neurochirurgen) haben die meisten Erfahrungen mit solchen Operationen?


von A. H.   |  am 2002-02-15 08:28:57

 Antwort: Behandlung einer mehrsegmentalen cervikalen spinalen Stenose
Sehr geehrte Frau Hohlfelder-Rixner,

die Behandlung Ihrer Halswirbelsäule sollte sich in erste Linie nach den Beschwerden richten. Ein operatives Vorgehen sollte immer die letzte Entscheidung nach allen anderen Behandlungsversuchen darstellen. Da wir keine offenen Wirbelsäulenoperationen durchführen, empfehle ich Ihnen, sich mit Ihren konkreten Fragen bezüglich der Operation an eine Orthopädische Universitätsklinik zu wenden.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll


Dr. med. S. Böll  |  am 2002-03-23 23:42:36


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