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Spondylarthrose. Rezessusstenose
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| Spondylarthrose / Rezessusstenose | Sehr geehrte Damen und Herren
Unter vielen Diagnosen und anderen Behandlungen, welche im Mail zu viel Platz nehmen würden, wurde mir kürzlich folgendes diagnostiziert:
Radiologisch:
mässige Spondylarthrose L3/4 und L4/5. MRI: Rezessusstenose vorwiegend L4/5
Vorgeschlagen wird hier nicht aggressiv vorzugehen, sondern eine Wurzelinfiltration L4/5 rechts durchzuführen mit etwas Kortison beigemischt. Damit erwartet man eine Beruhigung der Situation, vielleicht sogar etwas Zeit zu gewinnen.
Wenn dies kein Effekt zeigt, wird eine Dekompression, wie Spondylodese, ins Auge gefasst
Meine Fragen:
Wie gross ist das Risiko von solch einer Wurzelinfiltration in so einer Heiklen Körperregion, die Nerven zu verletzen und gravierende Folgen auszulösen?
Was meint der Artzt mit "Zeit gewinnen". Also wie viel Zeit kann in der Regel damit gewonnen werden und ist das Resultat auch merklich gut?
Wie schwer ist eine Operation wie eine Dekompression und was für Risiken sind hiermit verbunden?
Im Voraus Besten Dank für die Antwort
Freundliche Grüsse
von C. M. | am 2004-11-04 20:04:48
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Antwort: Spondylarthrose / Rezessusstenose |
| Sehr geehrte/r Frau/Herr M.,
eine Wurzelinfiltration ist vor allem, wenn Sie unter Röntgen- oder CT- Kontrolle durchgeführt wird, nicht mit großen Risiken behaftet. Sie sollten zuvor keine Medikamente zur Blutverdünnung, wie beispielsweise Aspirin oder Marcumar einnehmen. Oft kann mit einer solchen Infiltration eine langanhaltende Beruhigung der Nervenwurzel und gegebenenfalls sogar eine dauerhafte Beruhigung erzielt werden. Grundsätzlich ist ein stufenweises Vorgehen mit zunächst einer solch wenig invasiven Methode sinnvoll. Die Operation Technik hängt von der Bildgebung ab. Hier gibt es verschiedene Methoden, womit spezielle Risiken verbunden sind, über welche sie Ihr Arzt genau aufklärt.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2004-11-15 10:15:12
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