| Spondylodese der HWS -HWK 3 - 6
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Am 01.12.98 wurde bei mir eine Spondylodese der HWK 4 - 6 mit Platte und Span
in der Uniklinik Gießen durchgeführt. Diese Spondylodese wurde wegen weiterer ständiger
Nackenbeschwerden ( u. a. Bandscheibenvorfall HWK 3/ 4 ) am 12.10.01 auf den HWK 3
erweitert. Die Operation führte zu Komplikationen ( 2 -maliges Nachoperieren wegen Nach-
blutungen, Stimmbandlähmung beiderseits. Insgesamt 9 Tage künstliches Koma, fort-
bestehender ausgeprägter Tremor ).
Die bestehenden Nackenbeschwerden sind unvermindert geblieben. Dazugekommen ist
eine erhebliche Einschränkung der Bewegung in der HWS mit "Reibungsgeräuschen".
Medikamente helfen nicht. Z.B. Valoron 2 x 1 und Carbamazepin 3 x 1. Gibt es für meine
Beschwerden noch eine sinnvolle Therapie. Wenn ja, gibt es im mittelhessischen Raum
(Postleitzahl "35" ) Facharztpraxen, die mir weiterhelfen könnten?
Herzlichen Dank und freundlichen Gruß
Jose
von J. B. | am 2002-03-29 13:39:47
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| Antwort: Spondylodese der HWS -HWK 3 - 6
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Sehr geehrter Herr B.,
bezüglich einer Adresseliste wenden Sie sich bitte an Ihre lokale Landesärztekammer.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2002-04-20 22:36:27
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| spondylodese
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guten tag! ich komme aus österr.,habe diesen beitrag nun das 2.mal in den nachrichten gesehen und hätte da einiges für sie bzw. meine frage dazu. ich bin 1964 geb.habe meine bandscheiben probleme seit dem ich 20 jahre alt bin , damals wurde ein prolaps und 2 protrusionen festgestellt . nun wurde 1997
an der HWS C4-C7 genauer anC6/7 Op. ich sollte damals weiters op. werden. nun mein neuerlicher befund vom 6.5.2002, C6/7 mit offensichtl. ventraler Spondylodese mit Suszeptibilitätsartefakten
Deutl. dehydration der bandscheibe L4/5 dorsaler Protrusion.Ausgeprägte discusschädigung mit Dehydration vermtl. intradiscalen Vacuumzonen und deutl. reaktiven Motic,odemäquivalent bei L5/S1(???) nun meine frage :
welche arbeit kann bzw. darf ich tätigen.
aus erfahrung der letzten monate kann ich so gut wie nichts mehr arbeiten. Gibt es die möglichkeit einer heilung?oder bin ich schon ein invalide mit 38 jahren?
von t. A. | am 2002-05-07 17:19:27
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Sehr geehrter Herr A.,
leider lassen Ihre Schilderungen keinen Aufschluß zu, ob Sie in erster Linie an Halswirbelsäulen- oder Lendenwirbelsäulenbeschwerden leiden. Auch die Art Ihrer Beschwerden (lokal oder ausstrahlend) gehen aus Ihren Angaben nicht hervor, so daß Ihre Frage ob eine Heilung möglich sei, momentan nicht beantwortet werden kann.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2002-05-27 14:27:07
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| Spondylodese an der Lendenwirbelsäule
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Ich habe eine totale Bandscheibendegeneration
LWK5/S1 und dadurch besteht eine Instabilität
verbunden mit Schmerzen, die ausschließlich
ins Gesäß ausstrahlen (besonders schlimm ist es, wenn ich längere Zeit gelegen habe), dann
kann ich manchmal fast nicht mehr auftreten und der Schmerz strahlt ins Gesäß.
Da ich voroperiert bin, kommt für mich lt. Aussage von 2 Ärzten jetzt nur noch eine ventro-dorsale
Sondylodese in Frage.
Ist das wirklich die letzte Möglichkeit, oder gibt es evtl. noch etwas anderes für mich??
von S. 4. J. | am 2004-04-02 09:06:30
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| Antwort: Spondylodese an der Lendenwirbelsäule
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Sehr geehrte Frau S.,
häufig entstehen die von Ihnen geschilderten Beschwerden aufgrund der starken Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke L5/S1 rechts und links, die zumeist durch die Bandscheibendegeneration stark arthrotisch verändert sind. Lokale, gezielte Injektionen unter CT- oder Röntgenkontrolle an diese Gelenke können zur Diagnosefindung zumeist weiterhelfen. Eventuell bietet sich in diesem Zusammenhang auch eine Hitzesondenbehandlung dieser Gelenke an. Hierbei werden die betreffenden Schmerznerven verödet. Eine Versteifungsoperation ist nicht immer nötig beziehungsweise sinnvoll.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2004-04-13 15:43:32
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| Spondylodese
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Guten Tag,
ich habe seit 1994 starke Schmerzen im Lendenwirbel L5/S1. 1995 wurde ein "großer" Bandscheibenvorfall mit Ausstrahlung in das linke Bein festgestellt. Nachdem alle konservativen Behandlungen (einschließlich sakrale Umflutungen und Blockaden) keine Linderung brachten und ich dann noch mit der Blase und dem Fussheber Schwierigkeiten hatte, wurde ich 1996 minimal invasiv operiert. Danach hatte ich weiterhin 2 Jahre starke Schmerzen. Der Lendenwirbel hat sich immer wieder entzündet und man sagte, dies läge am Narbengewebe. Mit Spritzen, Tabletten, Wärme und Ruhe wenn es schlimmer war, habe ich mich bis 2002 mit der Situation arrangiert. Seit Jan. 2003 hat sich mein Zustand stark verschlechtert. Die Schmerzen sind wieder tgl. da, nachts schlaf ich schlecht. Mein linkes Bein schmerzt an der Wadenaussenseite bis in den Fuss. Seit 2003 habe ich an 2 Heilverfahren teilgenommen. War stat. in Heidelberg. Wurde dort konservativ behandelt. Schmerztherapie und Physiotherapie. Mittlerweile kann ich nicht mehr arbeiten. Mir wurde im Dezember Rente für volle Erwerbsminderung bewilligt. Spazierengehen bzw. sonstige Aktivitäten sind einfach nicht mehr möglich.Zur Zeit nehme ich Palladon 8mg morgens und abends und Bextra 20 mg 1-3 Tabletten tgl. Mir wurden jetzt von 3 Kliniken gesagt, dass eine Versteifung helfen würde. Diagnosen bisher: Kl. Vorfall, Ostechondrose, Instabilität, ausgerägte Wurzeltaschenzyste, Facettengelenke degeneriert. Ichj bin mir einfach nicht sicher, dass die Fusion mir hilft. Leider habe ich bisher nicht viel positives gehört. Vielleicht können Sie mir ein wenig die Angst vor diesem Eingriff nehmen und mich über das Vorgehen aufklären.
Vielen Dank im Voraus
Mir freundlcihen Grüßen
Tanja Hablitzel
von H. T. | am 2004-12-19 12:13:48
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Sehr geehrte Frau H.,
ob bei Ihnen eine Versteifung wirklich notwendig ist, kann auf die Entfernung und ohne nähere Untersuchungen und intensiven Gesprächen nicht letztendlich geklärt werden. Bestimmt wurden Sie diesbezüglich gut untersucht. Es gibt verschiedene Techniken so eine Versteifungsoperation durchzuführen. Die Vorgehensweisen sind zumeist standardisiert und haben ein vergleichweise geringes Risiko. Je nach dem was für ein Verfahren Ihr Arzt für Sie aussucht wird er Sie über die spezielle Vorgehensweise und eventuelle Risiken unterrichten.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel
Dr.med. A. Sigl | am 2005-01-04 14:02:27
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| ausstrahlende Schmerzen, trotz OP
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Hallo!
Ich bin 17 Jahre alt. Bei mir wurde vor ca. 5 Jahren eine Listhese bei L5/S1, sowie eine spinabifida occulta festgestellt. (Hängen diese beiden Sachen zusammen?) Ich hatte so gut wie ständig Schmerzen, oft auch sehr starke.
Im August 2004 wurde ich an der Uniklinik in Tübingen operiert (Versteifung von L5/S1).
Jetzt nach einem halben Jahr, hab ich genauso noch diese in die Beine ausstrahlende Schmerzen (bes. links), ich nehme keine Schmerztabletten bzw. habe keine genommen.Ich versuche es halt auszuhalten, weil ich denke wenn man auf einen langen Zeitraum hin Schmerzmittel nimmt, ist es doch schädlich. Wäre es sinnvoll welche zu nehmen?
Mein Chirurg hat mir vor einigen Wochen geraten, meine Muskulatur zu stärken, deshalb habe ich KGG gemacht, mir scheint es aber fast dass ich jetzt noch stärkere Schmerzen habe. Ist es möglich, dass jetzt die Muskeln auf meine Nerven drücken? Ist es möglich, dass der Wirbel immer noch auf die Nerven drückt (obwohl er zurückgeschoben wurde)? Oder ist es möglich dass die Nerven immer noch nicht in ihrer richtigen (schmerzfreien) Stellung sind; kann man sie mobilisieren (z.B. durch Krankengymnastik), dass sie in eine gute Stellung kommen?
Ich möchte jetzt versuchen in die Rehaklinik nach Neustadt/Holst. zu kommen, weil ich nicht mehr weiß was ich gegen die Schmerzen machen kann. War die OP die einzige Möglichkeit etwas gegen die Schmerzen zu machen??? Ich weiß auch nicht was für ein Beruf für mich geeignet ist, weil ich sowohl im Stehen als auch im Sitzen fast ständig Schmerzen hab. Ich wäre für eine Beantwortung meiner Fragen sehr dankbar!!!
Mit freundlichen Grüßen,
Magdalena
von M. E. | am 2005-02-03 11:14:15
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| Antwort: ausstrahlende Schmerzen, trotz OP
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Sehr geehrte Frau E.,
die beiden Veränderungen können möglicherweise zusammenhängen. Beschwerden können nach solch einem Eingriff noch lange anhalten und eine krankengymnastische Beübung ist in jedem Falle sinnvoll. Sie sollten für Sie jedoch möglichst schmerzarm durchgeführt werden. In der Tat können chronische Muskelverspannungen ausstrahlende Schmerzen durch Nervenirritationen auslösen. Ob ein konkreter Druck auf Nervenwurzeln ausgeübt wird, muss genau untersuchent werden. Sollten die Beschwerden nicht nachlassen, wird Ihr behandelnder Arzt sicher eine Nachuntersuchung veranlassen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel
Dr.med. Alex Sigl | am 2005-02-23 11:56:31
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| HWS 5/6
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Hallo bei mir wurde ein Bandcheibenvorfall im HWS bereich 5/6 festgestellt per ct nach ca. einem jahr wurde eine MRT aufnahme gemacht und man erklärte mir das ich kein B.vorfall mehr habe obwohl meine beschwerden wie taubheitsgefühl im linken arm und deren finger sowie dauer kopfschmerzen und starke bewegungseinschränkungen des kopfes in alle richtungen immer noch nicht nachgelassen haben ist das möglich ??
von U. E. | am 2005-01-17 23:46:34
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Sehr geehrter Herr E.,
eine völlige Rückbildung eines Vorfalles ist eher unwahrscheinlich. Offensichtlich wird jedoch kein konkreter Druck auf beispielsweise Nervenstrukturen ausgeübt. Dies würde bedeuten, dass Sie gute Chancen haben, mit konservativer Therapie wie beispielsweise Krankengymnastik, Medikamenten und ev. gezielten Spritzen eine anhaltende Besserung zu erzielen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr.med.R. Schneiderhan
Dr. med. Reinhard Schneiderhan | am 2005-01-27 12:49:58
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| spätfolgen nach hwk disslokationsfraktur c6/7 op mit ventraler spondylodese un 2 knochenspä
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guten tag....ich hatte vor 2 jahren einen pkw unfall,eine fraktur der hwk 6/7 wobei der 6. wk um eine wirbelbreite luxierte.op am unfalltag:reponiert wurde der 6.wk und ventral mittels 6lochplatte und knochenspänen versteift.nunu bin ich inkommplett querschnittsgelähmt.meine frage:was genau für spätfolgen ergeben sich daraus?und wo finde ich umfangreiche online info???
b. l.
von b. | am 2005-02-14 19:04:32
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| Antwort: spätfolgen nach hwk disslokationsfraktur c6/7 op mit ventraler spondylodese un 2 knoch
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Sehr geehrte(r) Frau / Herr B.,
diese Frage kann man leider aus der Ferne nicht pauschal beantworten. Offensichtlich wurde eine umfangreiche Operation bei Ihnen durchgeführt. Bezüglich der Querschnittslähmung sollten Sie sich neurologisch nachuntersuchen lassen. Ihre behandelnden Ärzte werden Sie sicher bezüglich der Spätfolgen aufklären.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel
Dr.med. Alex Sigl | am 2005-03-14 09:21:19
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