Spondylolisthesis. Konservative Therapie oder Spondylodese-Operation?

"Spondylolisthesis - und nun?". Patientenforum Lendenwirbelsäule.



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Spondylolisthesis

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 Spondylolisthesis - und nun?
Ich bin Baujahr '79 und habe eine Spondylolisthesis III° am L5.
Reflexausfälle rechtsseitig, stetig latneter Schmerz und Senibilitätsstörungen sind vorhanden, die Bandscheiben sind nur leicht vorgewölbt.
Doch was nun?
Ist eine Operation unumgänglich, wo mache ich die wann wie am besten bei wem und was erwatet mich? Welche Folgen und Risiken gibt es, wie groß ist der "Zeitaufwand" und wie sieht das Leben danach aus. Was passiert ohne Operation?
Welche Alternativen gibt es und wo finde ich Spezialisten?
In absoluter Ratlosigkeit und hier nach Ratschlägen suchend verbleibt - Verena...

von V. G.   |  am 2004-03-30 21:03:49

 Antwort: Spondylolisthesis - und nun?
Sehr geehrte Frau G.,
auch ein massives Wirbelgleiten, wie es wohl bei Ihnen vorliegt, ist überraschenderweise häufig mit geringen Beschwerden verbunden. Es ist daher immer gerechtfertigt, einen konservativen Therapieversuch durch Kräftigung beziehungsweise Stabilisierung der Muskulatur zu unternehmen. Gegebenenfalls kann auch eine Behandlung mittels Stützkorsett sinnvoll sein. Sollten diese Maßnahmen nicht zur Beschwerdefreiheit führen, ist eine Stabilisierungsoperation in aller Regel nicht zu vermeiden. Ich würde Ihnen diesbezüglich empfehlen, sich an die orthopädische Abteilung einer Universitätsklinik zu wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll


Dr. med. S. Böll  |  am 2004-04-13 15:24:17


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