Wirbelgleiten: OP bei Spondylolisthesis?

"Spondylolisthesis vera". Patientenforum Lendenwirbelsäule.



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Spondylolisthesis vera

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 Fragen und Antworten 

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 Spondylolisthesis vera
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin exam. Altenpflegerin, und habe seit ca. 1 Jahr mit Rückenschmerzen zu tun.
Im Feb. 03 wurde eine MRT durchgeführt, die dann Spondylolisthesis vera diagnositizierte.
Danach erhielt ich Diclofenac, und Schmerzspritzen, wurde jedoch Ende Mai operiert, (Gebärmutterentfernung), und habe seitdem ständig Rückenschmerzen. Kann diese OP den Zustand verschlimmert haben, und werde ich wohl wieder in der Pflege arbeiten können?
Bei mir liegt eine wulstartige Protrusion der degenerativen Bandscheibe L5/S1 vor, und eine Verformung und Einengung der Neuroforamina, sowie eine Bedrängung der rechten L5-Wurzel.
Ich hoffe auf Ihre Antwort.

von N. J.   |  am 2003-07-09 15:12:20

 Antwort: Spondylolisthesis vera
Sehr geehrte Frau J.,

je nach Ausprägung des Wirbelgleitens sind verschiedene Therapiearten möglich. Über muskelkräftigende Übungsbehandlung, Stützmiederversorgung, lokale Infiltrationsmaßnahmen bis hin zu Versteifungsoperationen reichen die therapeutischen Möglichkeiten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan  |  am 2003-07-14 14:39:51


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 Spondylolisthesis
Bei meiner 85-jährigen Mutter, die geistig hundertrprozentig fit ist und bis vor zwei Monaten mit Hilfe einer Putzfrau den Haushalt für sich und ihren Mann organisieren konnte, wurde Spondylolisthesis diagnostiziert. 3 Wochen Klinik-Aufenthalt und die hausärztliche Therapie brachten praktisch keine Linderung der Schmerzen, so dass die Gefahr der Immobilität akut droht.
An diagnostischen Maßnahmen wurden neben der allgemeinen Anamnese lediglich Röntgenaufnahmen gefertigt, die Therapie beschränkte sich im Wesentlichen auf Massagen, Gymnastik, Gehschule, Tabletten und Facetten-Infiltrationen.
Kann jemand in diesem Alter auf deutliche Schmerzlinderung und den Erhalt eines möglichst hohen Maßes an Beweglichkeit hoffen?
Ich wäre Ihnen für einen allgemein gehaltenen Ratschlag zu sinnvoller Differential-Diagnostik bzw. Schmerztherapie sehr dankbar.
Gerne brächte ich auch in Erfahrung, ob Sie möglicherweise selber therapieren würden (Krankenkasse KVB privat).


Mit freundlichen Grüßen


Norbert Kotter

von N. K.   |  am 2003-07-17 15:06:59

 Antwort: Spondylolisthesis
Sehr geehrter Herr K.,

ich würde zuerst eine Kernspintomographie der Lendenwirbelsäule empfehlen. Ev. verbirgt sich auch ein Bandscheibenproblem hinter den Beschwerden. Sollte es tatsächlich ein rein Instabilitätsproblem aufgrund des Wirbelgleitens sein, käme evtl. auch das Tragen eines Kreuzstützmieders (zumindest vorübergehend) in Betracht um den gereizten Wirbelsäulenabschnitt wieder "zur Ruhe" kommen zu lassen. Je nach Ansprechen der Facettengelenkinfiltrationen käme evtl. auch die sogenannte Hitzesondenbehandlung, d.h. die Denervierung der Facettengelenke in Betracht. Sollte ein Bandscheibenproblem zu Grunde liegen, wäre evtl. der Wirbelsäulenkatheter nach Prof. Racz ein schonendes und sehr risikoarmes Verfahren zur Bekämpfung der Beschwerden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2003-07-22 15:18:58


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 Spondylolisthesis vera
Diese Krankheit wurde bei mir durch Eine MRT- Untersuchung festgestellt. Welche Behandlunsmethoden kann ich erwarten.
Ich habe Muskelschmerzen in beiden Beinen, kann nicht lange stehen und laufen, dazu noch einständigen ziehen im rechten Bein.
Bis jetzt wurde nur Ultraschall gemacht und Schmerzmittel Tillidin veabreicht.

von B. B.   |  am 2005-01-13 16:56:42

 Antwort: Spondylolisthesis vera
Sehr geehrte Frau B.,

eine Spondylolisthesis muss nicht unbedingt speziell behandelt werden. Bei Ihnen sollte ggf. untersucht werden, ob die Beschwerden nur hierdurch oder eher indirekt hervorgerufen werden, beispielsweise durch zusätzliche Nervenirritationen. Eventuell bessern gezielte Spritzen Ihre Beschwerden. Diese sind aber zumindest diagnostisch sehr hilfreich, um die genaue Schmerzquelle festzustellen. Mit einer Operation ist man eher zurückhaltend. Sinnvoll ist eine konsequente Physiotherapie zum optimalen Aufbau der Stütz- und Haltemuskulatur.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel


Dr.med. Alex Sigl  |  am 2005-01-31 12:06:22


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