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Spondylolisthesis. Wirbelgleiten
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| Spondylolisthesis LWK 5/SWK 1 | Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Diagnose aufgrund von orthopädischer und neurologischer Untersuchung samt Kernspinnthomographie lautet wie folgt:
In Höhe LWK 5/SWK 1 besteht eine Spondylolisthesis, in der Untersuchungsposition (Rückenlage) um ca. 18 cm (etwa halbe Wirbelkörperlänge) bei Spondylolyse. Zusätzl. entsprechende Protrusion der Bandscheibe. (...)
Durch die Einklemmung des Nervs habe ich mittelstarke Schmerzen im rechten Bein (Wade). Leider sind sich die Ärzte weder über die Behandlungsmethode (OP oder nicht) noch über die Komplexität des Eingriffs einig - und ich weiß gar nicht mehr vor allem nicht wie ich weiterhin vorgehen soll. Zunächst mal wurden mir KG-Sitzungen verschrieben, wobei der Physiotherapeut der Meinung ist, er bringt den Urzustand nicht mehr hin.
Vielleicht könnten Sie mir einen Rat erteilen, was die im Allgemeinen übliche Methode der Therapie ist. Leider bestehen keine Aufzeichnungen über den früheren Zustand. Ich bin 32 Jahre alt und treibe sehr viel Sport, hatte bisher nallerdings kaum Beschwerden.
Ich freue mich auf baldige Antwort.
Viele Grüße
Inke Scholz
von I. S. | am 2003-01-13 19:26:31
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Antwort: Spondylolisthesis LWK 5/SWK 1 |
| Sehr geehrte Frau Sch.,
auch ein starkes Wirbelgleiten verursacht erstaunlicherweise nicht immer Beschwerden, sodass in jedem Fall, so lange keine neurologischen Schäden vorliegen, das konservative Vorgehen sinnvoll ist. Eine Stabilisierung des betreffenden Gegensegmentes (bei Ihnen L5/S1) kann zum Teil durch Krankengymnastik erreicht werden, eventuell kann auch eine kurzfristige Stabilisierung mittels Stützkorsett sinnvoll sein. Auch gezielte Injektionen an die gereizte Nervenwurzel (unter röntgen- oder CT-Kontrolle) sind häufig sinnvoll. Eine Stabilisierungs-OP ist nicht immer notwendig und sinnvoll, erst sollten die konservativen Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft werden.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2003-01-20 12:34:52
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Wirbelgleiten | Ich bin weiblich,41 Jahre und weiss nun schon seit über 23 Jahren, dass ich an Wirbelgleiten leide L5/S1, die Wirbel sind ca 1,5cm über einander geschoben. Konnte lange Zeit mit Krankengymnastik, speziellem Fitness Programm, teilweise Sprizenkur, Quaddeln, gezieltes Spritzen an die Nerven(ohne Röntgen), dabei waren dann die Schmerzen manchmal um das Vielfache stärker und durch tägliche Medikamenten Einnahme( Diclac retard, Diclac 150, Tramal) . Doch ohne Schmerzen geht es nun schon sehr lange garnicht mehr. Gymnastik ist nicht mehr durchführbar(Schmerzen und Beweglichkeit, bedeutend danach schlimmer). Altägliches geht nur , wenn ich nur noch ganz wenig erledige. Sobald ich mich nur kurz auf den Bauch lege, kann ich kaum noch aufstehen. Bin sehr schnell total steif. Wenn wirklich eine OP gemacht würde, wie wäre diese dann? Man sagte mir nach einer Untersuchung vor 5Jahren, sie müsse von vorne und hinten gemacht werden. Ist man danach schmerzfrei? Geht es dann darüber oder darunter genauso weiter, kommt es zu einem neuen Schaden? Wo kann ich mich hinwenden? Wo bekommt man wirklich Auskunft.
Ich wäre glücklich, wenn sie mir antworten würden.
Vielen Dank im Voraus für ihre Hilfe und ihr Verständnis, Ihre H. Rauwolf
von H. R. | am 2003-10-03 22:59:06
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Antwort: Wirbelgleiten |
| Sehr geehrte Frau R.,
bei ausgeprägten Fällen des Wirbelgleitens kann eine Operation unvermeidlich werden. Ich würde mich diesbezüglich an die Orthopädische Abteilung einer Universitätsklinik wenden, bzw. Adressen über Ihre Krankenkasse oder Ihre zuständige Landesärztekammer erfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2003-10-13 15:34:39
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