Taubheitsgefühl. Patientenforum: Schmerz (Bandscheiben, Wirbelsäule)

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Patientenforum

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 Fragen und Antworten 

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 Spondylolisthesis
Sehr geehrter Herr Dr. Schneiderhan,

ich (30 J.) habe seit Jahren Schmerzen im Bereich der LWS.

Nachdem ich vom Hausarzt immer "nur" mit Rotlicht, Spritzen und Tabletten behandelt wurde, habe ich nun erstmals einen Orthopäden aufgesucht. Seine Diagnose lautet Spondylolisthesis Grad I L5/S1. Ich habe Schmerzen im Gesäß (beidseitig) in der Unterseite der Oberschenkel. Seit neuestem treten nun auch Schmerzen in der rechten Wade auf.

Ist es möglich, daß auch diese Schmerzen von der Wirbelsäule kommen?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

von B.   |  am 2001-09-26 18:37:05

 Antwort: Spondylolisthesis
Sehr geehrte Frau B.,

Die von Ihnen geklagten Beschwerden könnten vom Rücken ausgehen. Neben dem Wirbelgleiten käme evtl. auch eine entsprechende Bandscheiben bedingte Veränderung im Bereich der Lendenwirbelsäule für die von Ihnen geklagten Beschwerden in Frage. Die ausstrahlende Beschwerdesymptomatik (ischiasartiger Schmerz) könnte auf eine entsprechende Bedrängung einer Nervenwurzel hin deuten. Nach Erhalt Ihres Befundberichtes würde ich mich wieder mit Ihnen in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan  |  am 2001-10-12 16:12:49


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 rkankheit
ich arbeite in der orthopädietechnik.benötige zur diagnose, Meyerding I eine erklärung.bezieht sich
auf spondylolithesis,bezüglich einer korsettversorgung.ich bedanke mich für ihre mühe
mit freundlichen grüßen klaus peickert

von k. p.   |  am 2003-01-29 10:28:52

 Antwort: rkankheit
Sehr geehrter Herr P.,

die Spondylolisthesis, d. h. das Wirbelgleiten wird je nach Stärke in verschiedene Stadien nach Meierding eingeteilt. Das Stadium Meierding I bezeichnet das Ausmaß des Wirbelgleitens, dass der obere gegenüber dem unteren um bis zu 25 % der Wirbelkörperlänge verschoben ist.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan  |  am 2003-02-03 15:56:50


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 Spodylolisthesis
bei beginnende linksseitige Spondylolyse von LWK 5 mit rotatorischer Spondylolistese kann man dann weiter als Krankenschwester arbeiten und könnte es noch schlimmer kommen ?

Vielen Dank

von D. A.   |  am 2003-04-03 21:52:32

 Antwort: Spodylolisthesis
Sehr geehrte/r Frau/Herr,

eine Spondylolyse d.h. eine Unterbrechung des knöchernen Wirbelbogens besteht entweder oder sie besteht nicht. Eine beginnende Spondylolyse ist nicht möglich, jedoch eine beginnende Spondylolysthese d.h. ein beginnendes Wirbelgleiten aufgrund dieser Veränderung. Ob die weitere Berufsausübung für Sie möglich ist, hängt von der Art Ihrer Beschwerden ab, vielfach kann durch gezielte krankengymnastische Kräftigungsübungen ein Wirbelgleiten verhindert werden und damit ist im allgemeinen die Ausführung eines körperlich anstrengenden Berufes möglich.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2003-04-07 15:46:37


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 spondylolisthesis
Bei meinem Mann wurde 1992 eine Hemilaminektomie in Höhe L4 rechts bei Zustand nach Spondylolisthesis in Höhe L4/L5 durchgeführt. Im Dez. 2001 wurde ein Pankreaskopfkarzinom nach Whipple-Kausch entfernt. Im April/Mai 2002 wurde eine kombinierte Strahlen- und Chemotherapie durchgeführt. Zur Zeit sind alle Untersuchungsergebnisse in der Uni-Klinik Essen ok. Probleme macht die Spondylolisthesis. Mein Mann hat durchweg Schmerzen, ist schon bei einem Schmerztherapeuten in Behandlung. Er müsste eigentlich operiert werden, d. h. die Wirbelsäule müsste mit Plattem fixiert werden.
Problem ist, dass diese OP durch den Bauch durchgeführt werden müsste. Geht das nach Whipple-Kausch und wer könnte sie im PLZ-Bereich 4 durchführen?

von E. H.   |  am 2003-08-18 21:33:40

 Antwort: spondylolisthesis
Sehr geehrte Frau H.,

ich würde Ihnen empfehlen, dass Sie sich mit Ihrer Frage an die orthopädische Abteilung einer Universitätsklinik wenden, diese Art von Operationen werden von uns nicht durchgeführt.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan



Dr. med. R. Schneiderhan  |  am 2003-08-27 14:26:06


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 Spondylolisthesis - Therapie Thermo-Koagulation?
Seit 8 Wochen habe ich (35 J., Beruf: Krankenschwester) massive Rückenschmerzen im LWS-Bereich und ausstrahlend ins re ISG. Diagnose wurde u.a. mittels Kernspin gestellt. Spondylolisthesis, L5 hat sich 3mm nach ventral verschoben.
Therapie bisher: Schmerztherapie erst oral, dann i.V. (Tramal + Dexa) und Cortison-Infiltrationen und Phsiotherapie. Die Nebenwirkungen der Schmerzmittel beeinträchtigen meinen Allgemeinzustand sehr und ohne Schmerzmedikamente geht es nicht. Nun bin wieder krankgeschrieben und sehe für mich in absehbarer Zeitspanne keine Zustandsverbesserung. Auf der Suche nach anderen Behandlungsoptionen bin ich auf das Thermo-Koagulationsverfahren gestoßen. Nun meine Frage: ich sehe darin eine wirkliche alternative Behandlungsform - korrekt? Mit einem ambulanten Eingriff durchführbar?
Für eine rasche Beantwortung meiner Frage wäre ich Ihnen sehr dankbar.
mfG
A. Becker

von A. B.   |  am 2003-11-11 14:44:08

 Antwort: Spondylolisthesis - Therapie Thermo-Koagulation?
Sehr geehrte Frau B.,

die Thermokoagulation der kleinen Wirbelgelenke ist ambulant in Lokalanästhesie gut durchführbar. Die Behandlungsmethode sollte jedoch nur dann angewendet werden, wenn eine gezielte Betäubung der betreffenden Gelenke zumindest einen kurzfristigen Therapieerfolg bringt. Nur wenn eine kurzfristige Linderung nach Betäubung des betreffenden Nerven vorliegt, macht eine endgültige Verödung des betreffenden Nerven Sinn.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R Schneiderhan


Dr. med. R. Schneiderhan  |  am 2003-11-20 15:23:35


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 Schmerzen vom Lendenwirbel
Sehr geehrter Herr Dr. Schneiderhan,

Es geht um meine 72-jährige Mutter.
Seit 4 Wochen leidet sie unter stechenden Schmerzen im rechten Bein. Sie hat auch einen Arzt aufgesucht, welcher Röntgenbilder angefertigt hat, welche aussagen, daß die Hüfte in Ordnung ist und auch kein Knochenschwund vorliegt. Die Schmerzen kommen vom Lendenwirbel. Ein schmerstillendes Mittel oder eine Spritze bekommt sie leider nicht verschrieben.
Sie sind meine letzte Hoffnung, damit ich meiner Mutter helfen kann.
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Mit freundlichen Grüßen
Petra Vogt

von P. V.   |  am 2003-11-30 19:06:19

 Antwort: Schmerzen vom Lendenwirbel
Sehr geehrte Frau V.,

Beschwerden, wie von Ihnen beschrieben, können durchaus ihren Ursprung in der Lendenwirbelsäule haben. Eine gezielte Untersuchung der Wirbelsäule erscheint daher sinnvoll. Dann könnte eine eventuelle Ursache gezielt behandelt werden. Prinzipiell ist zunächst eine konservative Behandlung, beispielsweise mit Krankengymnastik, Wärmeanwendungen und entzündungshemmenden Medikamenten zu empfehlen. Auch gezielte Injektionen können hilfreich sein.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel



Dr.med. A. Sigel  |  am 2003-12-10 11:51:07


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 Protrusion
Hallo,
habe eine durch CT nachgewiesene Protrusion der Bandscheibe L 4/5 und kräftiger ausgeprägt in Höhe L 5/S1, im Segment L 5/S 1 Darstellung einer links mediolateralen Protrusio. Isolierter NPP ist nicht nachweisbar.

Möchte jetzt ambulante Reha beginnen.
Meine Frage: Ist das das richtige, da ich ein abwechselndes Dauerziehen in Oberschenkel Unterseite, Wade und nach längerem Sitzen beim Aufstehen ein Schuss-Kribbeln durchs linke Bein spüre.
Ist eine OP doch sinnvoll oder erst konservative Methode?

von C. P.   |  am 2004-02-19 20:05:47

 Antwort: Protrusion
Sehr geehrte Frau P.,
so lange keine Lähmungserscheinungen auftreten, ist sicherlich die ambulante Reha eine geeignete und Erfolg versprechende Behandlungsmethode. Sollte keine entsprechende Linderung eintreten, kämen auch minimal invasive Verfahren, wie z. B: der Wirbelsäulenkatheter oder die Mikrolaserbehandlung in Betracht. Sie können sich dann jederzeit nochmals an uns wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll


Dr. med. S. Böll  |  am 2004-03-10 14:58:55


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 chronische Lumbalgie
Es wurde bei mir eine chronische Lumbalgie bei BS-Protrusion L4/L5,Spondyloltihiasis festgestellt.Ich würde gerne wissen was das genau ist und was man dagegen tun kann.

von J. S.   |  am 2004-05-21 22:51:25

 Antwort: chronische Lumbalgie
Sehr geehrte Frau S.,

bei Ihnen handelt es sich wohl um eine gewisse Instabilität zwischen dem vierten und fünften Lendenwirbel, d.h. der vierte Lendenwirbel ist gegenüber dem fünften etwas nach vorne verrutscht, häufig gehen auch Bandscheibenvorwölbungen damit einher. Je nach Art und Ausmaß der Beschwerden ist in den meisten Fällen ein konservatives Therapieschema sinnvoll in erster Linie zur Stabilisierung der Wirbelsäule.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2004-06-16 14:42:52


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 spondylolisthesis
beste behandlung bei starken rueckenschmerzen und staendiger verkrampfung der rueckenmuskulatur grad 1nach m.

von e. w.   |  am 2004-04-09 19:06:25

 Antwort: spondylolisthesis
Sehr geehrter Herr E.,

bei einem leichten Wirbelgleiten ist im Allgemeinen eine krankengymnastische Übungsbehandlung zur Stabilisierung der Wirbelsäule sinnvoll. Bei starken Belastungen kann ein Schutzkorsett Linderung verschaffen, gegebenenfalls sind auch gezielte Injektionen (unter Röntgen- oder CT-Kontrolle) an die so genannten kleinen Wirbelgelenke sinnvoll. Je nach Beschwerden sollten vorübergehend entzündungshemmende beziehungsweise schmerzlindernde Medikamente eingenommen werden.


Mit freundlichen Grüßen

Dr. Böll


Dr. med. S. Böll  |  am 2004-04-16 15:55:37


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