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Fragen und Antworten

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Spondyloisthesis
Der L4 ist bei meinem Mann um 1/3 in den Bauchraum verschoben und soll operriert
werden! Welche Operationsmethoden gibt es?
Welche Vor-oder Nachteile bestehen bei welcher Methode?
Wo finde ich weitere Informationen?
Danke

von A. | am 2002-02-04 21:28:36

Antwort: Spondyloisthesis
Sehr geehrte A.,

bei Ihrem Mann dürfte es sich um eine Spondylolisthesis Grad II nach Meyerding handeln. Die Verschiebung von Wirbelkörpern kann zu unterschiedlichen Verengungen führen. Zunächst dürften die Verengungen im Bereich der Nervenwurzeldurchtrittsstellen die größten Probleme machen, da es bei unterschiedlichen Bewegungen im Bereich des Rückens zu einer Nervenwurzelirritation einseitig bzw. beidseits und somit zu ausstrahlenden Beschwerden in die Gesäß- und Beinregion kommen kann. Zunächst sollten sämtliche konservativen Behandlungsmaßnahmen einschließlich gezielter schmerztherapeutischer Behandlungsmaßnahmen aber auch im wesentlichen physikalische und krankengymnastische Behandlungsmaßnahmen durchgeführt werden. Die Stabilisierung der Wirbelsäule über die Rumpf- und Rückenmuskulatur ist das aller erste Therapieziel. Möglicherweise kommt es während dieser "Trainingsmaßnahmen" zu lokalen oder ausstrahlenden Beschwerden. Dann sollten gezielte schmerztherapeutische Injektionsmaßnahmen ergänzend durchgeführt werden. Sollte diese ganzen Behandlungsmaßnahmen zu keiner wesentlichen Beschwerdebesserung führen, dann müßte normalerweise eine versuchsweise Entlastung des betroffenen Wirbelsäulenabschnittes mittels eine speziell angefertigten Mieders für eine Testphase von ca. vier bis sechs Wochen durchgeführt werden. Würde diese Testphase eine wesentliche Besserung der Beschwerdesymptomatik erbringen können, dann käme tatsächlich die Durchführung einer Versteifungsoperation infrage. Allerdings müßten die Beschwerden sehr ausgeprägt sein oder gar Ausfallserscheinungen vorliegen.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan | am 2002-02-14 09:14:42


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angeratene OP bei Spondylolisthese 3. Grades
Unser 17-jähriger Sohn hat eine Spondylolisthese 3 Grades .Er hat keinerlei Beschwerden,hat aber eine auffällige Haltung.Unser Orthopäde hat zu einer dringenden OP geraten, da er mit einer deutlichen Verschlechterung rechnet.Da wir sehr unsicher sind,bitten wir um Ihre Hilfe,Vielen Dank.

von B. K. | am 2002-02-25 12:24:34

Antwort: angeratene OP bei Spondylolisthese 3. Grades
Sehr geehrte Frau K.,

auch eine höhergradige Spondylolisthese ohne Beschwerden ist nicht immer operationsbedürftig. Wichtig ist unter anderem, das Ausmaß der Instabilität. Die Einholung einer zweiten Meinung in einer Orthopädischen Universitätsklinik halte ich für sinnvoll.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll | am 2002-03-23 23:28:33


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op bei Spondylolisthesis
hallo!ich wollte mal fragen wie die operation bei einer spondylolisthesis abläuft und ob danach eventuell auch bandscheibenvorfälle ein problem werden können.vielen dank marie

von m. D. | am 2003-10-24 20:22:04

Antwort: op bei Spondylolisthesis
Sehr geehrte Frau D.,

je nach dem wie ausgeprägt die Spondylolisthesis ist, gibt es verschiedene Versteifungsoperationen. Grundsätzlich muss man dabei beachten, dass die benachbarten Segmente durch die veränderten Verhältnisse danach manchmal Probleme machen können. Dazu können auch indirekt Veränderungen an der Bandscheibe gehören.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel



Dr.med. A. Sigel | am 2003-11-11 15:39:29


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Spondylolisthesis
Bei mir (m, 32 Jahre, 1,79 m, 80 kg) wurde vor längerer Zeit schon eine Spondylolisthesis der Stufe I festgestellt. Eigentlich bin ich beschwerdefrei (bis auf Rückenschmerzen ab und zu, was aber relativ normal ist), habe aber seit geraumer Zeit das Gefühl, dass mich meine Beine nicht mehr so richtig halten. Diese Gangunsicherheit wie gesagt besteht schon relativ lange, kann aber über Jogging, Schlittschuhlaufen etc. eigentlich alles machen, wenn nur dieses komische Gefühl nicht wäre. Auch schläft mein linkes Bein relativ schnell ein. Wurde auch vor längerer Zeit schon einmal von einem Orthopäden untersucht und geröntgt, der im wesentlichen der Diagnose meines Hausarztes gefolgt ist, das dies wohl ein psychisches Problem sei. Auf mein Nachfragen hin hat er noch einmal bestätigt, dass eine Spondylolisthesis mit diesem geringem Ausmass höchstwahrscheinlich nicht damit zusammenhängt. Das Beschwerdebild schränkt natürlich unbewusst meine Bewegungsfreiheit ein, weil man immer wieder "Angst" vor dieser Gangunsicherheit hat, wobei mich meine Beine noch nie im Stich gelassen haben. Nun meine Frage: Könnte das Wirbelgleiten ursächlich für diese Beschwerden sein? Würde ein Operation zur Stabilisierung der WS und Entlastung des Nervenkanals langwierige Einschränkungen mit sich bringen? Wäre man danach noch in der Lage, normalen Sport auszuüben? Ich weiß natürlich, dass Sie aufgrund von 4 Sätzen keine Prognose stellen können, wäre Ihnen aber sehr dankbar, wenn Sie mir vielleicht ein paar Handlungsmöglichkeiten aufzeigen könnten. Herzlichen Dank für Ihre Zeit!

Ihr Christoph

von C. | am 2004-02-05 19:06:32

Antwort: Spondylolisthesis
Sehr geehrter Herr Ch.,

ein Wirbelgleiten kann durchaus die Nerven im Wirbelkanal

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