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27. April 2005 | Lisa: Starker Rücken - Keine SchmerzenVorschau: der folgende Presseartikel berührt u.a. folgende Stichpunkte aus dem Themengebiet "Wirbelsäule"
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![]() Jeder Zweite unter 25 Jahren leidet unter Rückenschmerzen. Woran das liegt, wie man sich davor schützt und und wie modeme Mittel helfen können Neue Wege bei Vorbeugung und Therapie Starker Rücken - KEINE SCHMERZEN Rückenschmerzen: Leider inzwischen Volkskrankheit Nummer eins. Die Ursachen sind vielfältig, und selbst Kinder sind immer häufiger betroffen. Bewegungsmangel, schwere Schulranzen schon in der Grundschule und bei Erwachsenen schlechte Bedingungen am Arbeitsplatz (einseitiges Sitzen oder Stehen) gehören zu den Hauptursachen für Probleme mit dem Kreuz. Aber auch seelischer Schmerz und Stress können buchstäblich auf den Rücken schlagen. Die LISA-Experten wissen aber Rat. Nackenschmerzen kommen am häufigsten vor Ganz oben auf der Schmerz-Hitliste stehen Nackenschmerzen, die auch oft mit Kopfschmerz verbunden sind. Sie gehen meist auf Verspannungen, z. B. nach stundenlangen Autofahrten, Bildschirmarbeit oder Computerspielen, zurück. Extreme Schmerzen im Nacken, Taubheit an Daumen-, Zeige- und Mittelfinger können auch auf einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule hinweisen. Ein Hexenschuss trifft einen in der Regel blitzartig im Kreuz. Strahlen die Schmerzen in Arme oder Beine aus, kann ein Bandscheibenvorfall - häufig in der Lendenwirbelsäule - der Grund sein. Werden gleich mehrere Nervenwurzeln im Rückenmark zusammengedrückt strahlen die Schmerzen in die Beine aus. Dann kann eine so genannte Spinalstenose, hervorgerufen durch verengte Wirbel, schuld sein. Wichtig: Welche Ursache genau hinter starken Rückenschmerzen steckt sollte immer ein Facharzt (Orthopäde) feststellen, um die weitere Behandlung, z. B mir schmerz- und entzündungshemmenden Mitteln, zu bestimmen. Eine neue, nebenwirkungsfreie Alternative zu Kortison ist das körpereigene Protein Orthokin. Es wird aus dem Blut des Patienten gewonnen und ihm nach einer speziellen Aufbereitung wieder gespritzt. Die Ergebnisse einer Studie an der Orthopädischen Klinik der Ruhr-Universität Bochum lassen hoffen. Über 80 Prozent der mit dem Protein behandelten Patienten sprachen auch nach sechs Monaten noch auf das Orthokin an. Ein Drittel war sogar völlig beschwerdefrei. ![]() Oft sind es aber gerade typische Verspannungsschmerzen, unter denen die Rückenpatienten im Alltag leiden. "Wärmen Sie, wenn der Schmerz einsetzt, umgehend die betroffene Region, um die Durchblutung zu fördern", lautet die Empfehlung von Uwe Dresel, Sportwissenschaftler und DAK-Rücken-Experte. Warme Bäder, Sauna, Fango, Aroma-Massagen, Wassergymnastik, Wärmepflaster oder neuartige Wärmeauflagen (Wärmezellen mir Eisenpulver) fördern die Durchblutung und entkrampfen die verspannte Muskulatur. "zusätzlich hilft sanfte Gymnastik, Spazierengehen oder langsames Jogging", rät der Experte weiter. Schmerzstillende Mittel mit Wirkstoffen wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Diclofenac (Apotheke) lindern den Schmerz rasch. Der Extrakt aus der Teufelskralle (Apotheke) hat zudem entzündungshemmende Wirkung. Entspannungsmethoden wie Yoga, Fe1denkrais oder Qigong helfen, wenn Stress oder Kummer Ursache des Übels ist. Eine typische Schwachstelle bei sitzender und nach vom gebeugter Haltung (z. B. am Computer) ist der Schultergürtel Hier kommt es oft zu einer Entzündung der Sehnen und Muskeln. Ein neuartiges Trainingsgerät, das so genannte Schulterhorn, soll vorbeugen. Dafür wird ein gepolsterter Metallbügel um die Schulrern gelegt. Zum Trainieren werden die Arme nach oben und unten bewegt, bis die Muskeln ermüden (Info-Te1.: 07 00/ 11 70 1180). Auf Dauer sollen so die geschwächten Muskelpartien gestärkt und die Haltung verbessert werden. Bewegung ist der Schlüssel zu einem starken Rücken Damit es gar nicht erst so weit kommt, raten Experten zur Vorbeugung. Der Schlüssel zu einem starken Rücken ohne Schmerz ist Bewegung. Ohne sie verkümmert die Muskulatur und kann das Skelett nicht mehr halten. Durch Bewegung aber werden die Bandscheiben (Puffer zwischen den Wirbelsäulenkörpern) mit lebensnotwendigen Nährstoffen versorgt und bleiben schön elastisch. Dafür haben Uwe Dresel und seine Kollegen das „Fit im Rücken" - Programm entwickelt (www.dak.de). „Zwei - bis dreimal 15 Minuten Training in der Woche genügen“, empfiehlt der Sportwissenschaftler. Sein Rat für den Alltag: „Brust raus, Schultern nach hinten und nach unten, Bauch leicht einziehen.“ Einfache Tricks, mit denen Sie die Wirbelsäule fit halten Neben rückenstärkender und -schonender Gymnastik tut auch Radfahren gut. Achten Sie dabei auf die richtige Sitzhöhe. Ideal: Der Rücken sollte leicht gebeugt und gerade sein. Wer gerne wandert oder joggt, hilft seinem Rücken ebenfalls. Hier kommt es auf das richtige Schuhwerk an, damit Gelenke und Bandscheiben geschont werden. Beim Rückenschwimmen kommen auch Wassernixen auf ihre Kosten. Dadurch wird die Wirbelsäule entlastet, und die Muskeln werden aufgebaut. Weitere einfache Tricks, die den Rücken fit halten und die man ganz einfach und schnell in den Alltag einbauen kann: Recken und strecken Sie sich morgens vor dem Aufstehen. Wer viel sitzt: oft die Position ändern. Rollen Sie zur Entspannung beim Sitzen oder Stehen Ihre Schultern 2o-mal vorwärts und 20-mal rückwärts. Beim Bücken in die Hocke gehen, Rücken gerade halten. Schweres immer mir gebeugten Armen hochziehen. ![]() NEUE, SANFTE OP-METHODEN LISA-Experte Dr. med. Reinhard Schneiderhan erklärt die wirksamen modernen Operationsmethoden: Minimalinvasive Behandlungen ersetzen offene Operationen, ermöglichen kurze stationäre Aufenthalte und schnelle Heilung. Die jeweiligen Eingriffe dauern nur etwa 40 bis 60 Minuten. Mikrotherapie: Mithilfe feinster Instrumente sowie des Einsatzes des Mikro- Trokars (einer Art Hohlschraube) gelangt der Chirurg an die Wirbelsäule und entfernt den Bandscheibenvorfall. Mikrolaser schweißen kleine Einrisse im Bandscheibengewebe, lassen es schrumpfen und unterbrechen Schmerzfasern und -signale ans Gehirn. X-Stop - Frühtherapie bei krankhaften Veränderungen des Wirbelkanals. Ohne ihn zu öffnen, wird ein Titan-Implantat zwischen die Dornfortsätze auf der Wirbelsäulenrückseite eingesetzt. Eingeengte Nerven erhalten dauerhaft mehr Platz. Info-Tel.: 089/614510-0. Oder www.orthopaede.com. |
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