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Schmerzen durch Synovialzyste
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| Synolvialiszyste | Sehr geehrter Herr Dr.
Ich habe folgenden Vorfall:
Akutes lumboradikuläres Irritationssyndrom links ohne neurologische Ausfälle bei/bei lumbosakraler Übergangsstörung mit Nearthrosebildung L5/LS1 links deutlicherals rechts,
ausgeprägtes Segmentdegeneration L4/L5 mit massiver Spondylartrhose, deutlich Flüssigkeit in beiden Facettengelenken und ausgehend vom linken Faszettengelenk medial gelegene knapp 1 cm messende zystische Struktur (wahrscheinlich Synovialzyste) mir Kompression der Nervenwurzel L5 links radiologisch.
beginnende Anulusruptur L5/S1 median rechts
ausgeprägte Hyperlordose, minime lonkskonvexe Skoliose.
Die Schmerzen der Zyste, d.h. der Nervenschmerz sind sehr erheblich. Nach zweimaliger Unterspritzung der Zyste mit Kortiosn, wurde eine leichte Besserung festgestellt, die jetzt aber wieder nachgelassen hat. Nach anraten der Aertze müsste ich Wirbel 5 und 4 versteifen, ich möchte aber von einer solchen Operation in meinem Alter (46) wenn möglich absehen. Sehen Sie eine andere Möglichkeit?
Um eine Antworte wäre ich Ihnen sehr dankbar.
von L. L. | am 2002-11-05 15:55:13
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Antwort: Synolvialiszyste |
| Sehr geehrte Frau L.,
recht häufig sind die ausgeprägt arthrotischen Facettengelenke entscheidend an der Schmerzentstehung beteiligt. Eine Infiltration (gezielt unter Röntgen- oder CT-Kontrolle) könnte sowohl diagnostisch als therapeutisch wertvoll sein. Nicht immer sind Versteifungsoperationen nötig um die Beschwerden zu lindern. Gerade wenn die angrenzenden Segmente ( L5/S1 ) bereits degenerativ verändert sind, und die Schmerzen von den kleinen Wirbelgelenke ausgehen, kann eine Hitzesondenbehandlung zur Verödung der Schmerznerven häufig Abhilfe schaffen.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2002-11-12 21:31:26
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Synovalzyste | Sehr geehrter Herr Dr. Böll
Für Ihre Antwort bin ich Ihnen sehr dankbar. Wie ich Ihnen geschrieben habe bin ich aus der Schweiz. Kennen Sie einen Arzt hierbei uns der die von Ihnen vorgeschlagene Therapie durchführen kann (Krankenkasse etc). Es wäre für mich ein natürlich einfacher, ansonsten käme für mich München (Ihre Praxis) absolut in Frage.
von L. L. | am 2002-11-13 12:34:11
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Antwort: Synovalzyste |
| Sehr geehrte Frau L.,
leider kennen wir keine Kollegen in der Schweiz, die derartige Eingriffe durchführen, sie können sich jedoch wie gesagt, bei uns vorstellen.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2002-11-26 22:16:23
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Was heisst das alles übersetzt für den Laien ? | Meine Diagnose lautet :
Lumboischialgie rechts bei Wirbelsäulenfehlhaltung, Instabilität bei allg. Bandlaxität,Uebergangswirbel mit Nearthrose L6 / S1 bds. beginnenden Discopathien L3-S1 und Spondylarthrosen L4-S1bds.Femoropatelläres Schmerzsyndrom rechts.
Bin 38 Jahre alt und möchte gerne wissen was ich alles tun kann um mir erleichterung zu schaffen und was das alles "auf Deutsch " heisst.
Herzlichen Dank
von J. S. | am 2003-07-29 11:01:51
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Antwort: Was heisst das alles übersetzt für den Laien ? |
| Sehr geehrte Frau Sch.,
offensichtlich leiden Sie unter Rücken- und Beinschmerzen rechts aufgrund einer Wirbelsäulenfehlhaltung mit Instabilität aufgrund einer Bänderschwäche an der Wirbelsäule; zudem haben Sie offenbar 6 Lendenwirbel (was nicht krankhaft ist) mit einer Berührung der Querfortsätze des 6. Lendenwirbels mit dem Kreuzbein (was nicht selten mit Schmerzen verbunden ist). Zudem liegen offenbar degenerative Bandscheibenveränderungen L3 bis S1 vor sowie eine Abnutzung der sog. kleinen Wirbelgelenke L4 bis S1 rechts und links. Außerdem leiden Sie wohl unter dem sog. vorderen Knieschmerz, d. h. ein Schmerz der sich im Bereich der Kniescheibe bzw. im Leitlager zwischen Kniescheibe und Oberschenkelknochen abspielt. Im Bezug auf die Wirbelsäule ist ggf. sicherlich eine stabilisierende Übungsbehandlung zur Muskelkräftigung sinnvoll, auch im Bereich des schmerzhaften Kniegelenkes kann häufig eine Kräftigung des inneren Oberschenkelmuskels (M. vastus medialis) deutliche Linderung verschaffen.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2003-08-05 12:50:30
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