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Patientenforum
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| Verengung Spinalkanal / Bandscheibenprobleme | Sehr geehrte Experten,
bei meinem Vater, 63 Jahre alt, wurde kürzlich durch Kernspintomographie eine Verengung des Spinalkanals sowie "ein schlechter Zustand" - das sind jetzt meine Worte - der Bandscheiben speziell im Halswirbelbereich festgestellt. Der Neurologe hat zu einer sofortigen OP geraten, der Hausarzt, Orthopäde und Physiotherapeut abgeraten. Mein Vater hat Angst vor einer evtl.OP und möchte diese nicht durchführen lassen. Was halten Sie von dieser Probematik?
von K. | am 2002-02-01 23:14:15
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Antwort: Verengung Spinalkanal / Bandscheibenprobleme |
| Sehr geehrte Frau K.,
bei einer knöchernen Einengung des Spinalkanals kann es zu vielschichtigen Beschwerden kommen. Viele dieser Beschwerden sind jedoch mit konservativen Therapiemethoden
(Krankengymnastik, physikalische Therapie, medikamentöse Therapie) deutlich zu lindern. Eine Operation an der Halswirbelsäule sollte nur bei Nichtansprechen der konservativen Therapien erfolgen. Alternativ zur offenen Operation wäre bei weichteilbedingter Engstelle evtl. der Racz-Katheter.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2002-02-14 11:13:32
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Bandscheiben-Op | Mein Mann wurde im Februar und im April an den
Bandscheiben operiert.Nun liegt das Narbengewebe genau auf dem Spinalkanal und
seine Schmerzen und Ausfälle sind genauso
stark und schmerzvoll wie vorher.Außerdem liegt
ein weiterer Bandscheibenvorfall vor (L2).Operiert
wurde er in L5/S1 L4/?.Können sie uns vielleicht
weiterhelfen,denn er hält es vor Schmerzen nicht
mehr aus
Mit freundlichen Grüßen
K.Gerhartz
von G. | am 2003-09-15 20:20:16
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Antwort: Bandscheiben-Op |
| Sehr geehrte/r Patient/in,
nicht selten kommt es nach Bandscheibenoperationen zu starken Narbenbildungen, die wieder erneut Beschwerden verursachen. In vielen Fällen kann der epidurale Wirbelsäulenkatheter nach Prof. Racz mit seiner narbenlösenden Wirkung hier Abhilfe schaffen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2003-09-22 12:59:49
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Abszeß am Spinalkanal | Sehr geehrte Experten,
meine Mutter (72 Jahre) klagt seit vielen Jahren über starke Rückenschmerzen. Diese sind zurückzuführen auf eine nicht fachgerechte Behandlung eines Bruches des oberen Sprunggelenkes des rechten Fußes(1976). Daraus begann die langsame Verformung der Wirbelsäule um die Schmerzen zu ertragen. Zwischenzeitlich ist ein künstliches Gelenk eingebaut(1996) und 2004 wieder entfernt und das obere Sprunggelenk versteift worden. Die Schmerzempfindlichkeit hat noch mehr zugenommen und führte letzlich zu einer Blockade.
Meine Mutter liegt derzeitig auf der Intensivstation einer Neurochirurgischen Klink in Mecklenburg Vorpommern mit einem Abszeß am Spinalkanal von dem niemand die Herkunft ermitteln kann.
Können Sie sich erklären, wie man sich sowas zuziehen kann ?
von N. L. | am 2004-07-10 11:01:53
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Antwort: Abszeß am Spinalkanal |
| Sehr geehrter Herr L.,
ein Abszess am Spinalkanal kann verschiedene Ursachen haben. Es kann sowohl von außen zugetragen sich eine Infektion ereignet haben oder aber durch ständig im Körper kreisende Erreger verursacht worden sein. Bei Abszesse kann man sehr oft die Ursache nicht ermitteln. Nachdem Ihre Frau Mutter sich derzeit auf einer Intensivstation befindet, wird sicher intensiv nach einer Ursache geforscht und vor allem der Abszess behandelt. Es ist sehr wichtig, die Infektion völlig zur Ausheilung zu bringen.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. med. A. Sigl
Dr.med. A. Sigl | am 2004-08-06 09:07:24
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Operation Spinalkanal | Meine Mutti ist 77 Jahre alt. Sie hat seit Jahren Schmerzen in den Beinen, die vorrangig im Stehen auftreten. Die vom Orthopäden verordneten Spritzen in den Rücken und Schmerzmittel schlagen nicht mehr an, ebenso keine Physiotherapie. Die Untersuchungen haben jetzt ergeben, daß eine Verengung des Spinalkanals und starke Abnutzungen der Wirbelsäule vorliegen. Eine Vereisung der Nerven ist wohl nicht mehr möglich. Es soll operiert werden. Gibt es noch Alternativen zu dieser Operation und welche Risiken sind damit verbunden? Wie groß ist die Erfolgsrate ?
Liegen für diese Operation schon ausreichende Erfahrungen bei den Chirurgen vor, z.B. in Bad Saarow oder Frankfurt/Oder?
Wozu würden Sie raten?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen.
von U. B. | am 2005-01-16 16:51:27
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Antwort: Operation Spinalkanal |
| Sehr geehrte Frau B.,
vor einer Operation könnte es noch sinnvoll sein, bezüglich der angesprochenen starken Abnutzung, welche wohl die so genannten kleinen Wirbelgelenke betrifft, eine gezielte Infiltration dieser Wirbelgelenke vorzunehmen. Dies geschieht vorzugsweise unter Röntgen- oder CT-Kontrolle. Weiterhin kann bezüglich des Spinalkanals beispielsweise eine so genannte kaudale Überflutung erfolgen, mittels der die irritierten Nervenwurzeln sozusagen überschwemmt werden. Eventuell kann anschließend eine Verödung erfolgen. Sollte dies keinen gewünschten Erfolg bringen, kann ggf. über das Für und Wider einer Operation diskutiert werden. Die Risiken und Erfolgsraten richten sich nach der Operationstechnik. Sicher verfügen die Ärzte in Ihrer Nähe über die notwendige Erfahrung. Das Ausmaß der Operation richtet sich neben den Beschwerden vor allem nach der genauen Bildgebung.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel
Dr.med. Alex Sigl | am 2005-01-31 10:44:32
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