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Welche Operationsmethode
Guten Tag
Ich habe seit zwei Jahren massive Problem mit der Lendenwirbelsäule. Im Januar 2001 hat man Banscheibenvorfälle diagnostiziert. Sämtliche Therapien halfen jedoch nichts. Im August 2001 wurde noch zusätzlich eine Stenose diagnostiziert.
Vor 14 Tagen nun die neueste Diagnose nach einem erneuten MRT: LWS: Black disc mit HIZ (Anulusläsion) L4-5; Retrolisthesis (segmentale Instabilität) mit Osteochondrose und Protrusion L5S1; relative Spinalstenose L3-4.
Der Arzt empfiehlt mir nun eine Discographie der Etage L4-5-S1 mit anschliessender endoskopischer Bandscheibenoperation von rechts (Abrasion).
Wozu würden Sie bei dieser Diagnose raten?
Mit freundlichem Gruss
C. Mengès

von C. M. | am 2001-11-22 22:14:56

Antwort: Welche Operationsmethode
Sehr geehrte Frau M.,

die von Ihnen geschilderten Veränderungen in der Kernspintomographie können jede für sich zu Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule führen. Ohne Ihre Beschwerdesymptomatik diesbezüglich zu kennen, ist es schwierig einen Therapievorschlag zu machen. Bei Spinalstenose bedingt durch Bandscheibenvorfälle wäre ggf. die Wirbelsäulenkathetertechnik sinnvoll. Bei segmentaler Instabilität durch Osteochondrose und damit oft verbundener Arthrose der kleinen Wirbelgelenke wäre ggf. die Hitzesondenbehandlung sinnvoll, bei knöcherner Spinalstenose ggf. die Entlastungsoperation. Eine genaue Schilderung Ihrer Beschwerdesymptomatik würde daher die Diagnosefindung erleichtern bzw. einen konkreteren Therapievorschlag ermöglichen. Sie können Sie gerne einen von uns hierfür entwickelten Fragebogen von unserer Homepage herunterladen und uns diesen mit den darauf angegebenen Befundberichten zusenden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll | am 2001-12-14 14:45:44


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Retrolisthesis angebohren ?
Ich leide an einer Retrolisthesis (10 mm) mit Instabilität im Segment L5 / S1. Ich habe jahrelang auf der Baustelle schwer gehoben, über Kopf , im Holkreuz sowie in Zwangshaltung gearbeitet häufig mit starker Seitwärtsdrehung. Ich habe gelesen das bei Sportarten mit Hohlkreuzhaltung und Seitwärtsdrehung eine solche Krankheit "erworben" und nicht angebohren ist. Können Sie mir mehr Infos geben,
Brauche diese für den Kampf mit der Berufsgenossenschaft (Berufskrankheit) und für das verstehen der Krankheit. Gerne auch telefonischen Kontakt. Danke

von B. O. | am 2003-07-18 00:16:59

Antwort: Retrolisthesis angebohren ?
Sehr geehrter Herr O.,

nachdem die von Ihnen geschilderte Erkrankung auch häufig bei Personen auftritt, die nicht schwer körperlich arbeiten, wird sie im Allgemeinen bei den Berufsgenossenschaften nicht als Berufskrankheit anerkannt. Außerdem handelt es sich auch nicht, wie von den Berufsgenossenschaften gefordert, um ein von außen einwirkendes plötzliches Unfallereignis. Zur Behandlung einer Wirbelsäuleninstabilität bietet sich in erster Linie Muskelkräftigung an. Bei starker Belastung kann auch ein Kreuzstützmieder sinnvoll sein. Operative Stabilisierung sollte die Ausnahme bilden.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. S. Böll


Dr. med. S. Böll | am 2003-07-22 15:13:32


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