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Wirbelversteifung
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| WIRBELVERSTEIFUNG | Hallo Doc!
Meine Mutter (62) war im Orthozentum München-Harlaching wegen der LWS. Es wurde ein Wirbelgleiten und schwere Osteoporose (war bekannt) diagnostiziert. Der Arzt sagte, der Befund sei so schlecht, daß sie keine Wahl hätte als sich operieren zu lassen. Ansonsten könne sie bald nur noch liegen. Sie müssen jetzt 3 oder 4 Wirbel versteifen. Um mit einer konservativen Behandlung noch etwas linderung erzielen zu können, ist es jetzt angeblich schon viel zu spät.
Sie muß von vorne und von hinten operiert werden.
Meine Mutter hat sehr starke Schmerzen und das schon seit mehreren Jahren.
Meine Fragen lauten nun:
-Haben Sie Erfahrung mit operierten Patienten?
-Werden die Schmerzen nachher besser, oder haben die Pat. nachher noch die gleichen Schmerzen?
-Wie lange dauert es bis sie sich wieder einigermaßen bewegen kann?
-Haben Sie Erfahrung mit einer evtl. doch konservativen Bahandlung bei einem so schlechten Befund?
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn sie mir etwas Klarheit verschaffen könnten.
Danke.
von N. B. | am 2004-06-30 22:14:05
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Antwort: WIRBELVERSTEIFUNG |
| Sehr geehrte Frau N.,
je nach bisherigen Behandlungen kann durchaus eine konsequente konservative Therapie eine gewisse Schmerzlinderung herbeiführen, vor allem Knochen stärkende Medikamente (z. B. Fosamax, Kalzium, Vitamin E) in Verbindung mit einem Schmerzmittel oder eventuell auch Schmerzpflaster führen häufig zu einer deutlichen Beschwerdelinderung. Durch eine deutliche Zunahme der Knochendichte kann eventuell der operative Eingriff kleiner gehalten werden, da die benötigten Schrauben besser in den Knochen verankert werden können.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2004-07-09 09:52:07
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