Mikrochirurgische Methode für Spinalkanalstenose
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| Was kann man tun
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Ich wurde 1986 von Prof. Krämer in der Uni Klinik Bochum an L4/L5 operativ mit eigenem Knochensplitter versteift. Seit 5 Jahren leide ich unter der gebildeten sehr engen Spinalkanalstenose. Kann nicht lange gehen oder liegen, komme teilweise nicht aus dem Bett, meine Frau muß mir helfen Strümpfe und Schuhe anzuziehen. Seit 10 Tagen habe ich unerträgliche Schmerzen im rechten Knie. Kommen und gehen, wie Messerstiche. Kann dieses auch vom Rücken kommen? (Nerven eingeklemmt?) Wie und was soll jetzt gemacht werden?. Ich lese gerade von der neuen mikrochirugischen Methode den eingeengten Wirbelkanal anzubohren um die Nerven frei zu bekommen. Ist das eine Alternative für mich? Ich bin 47 Jahre alt.
Bitte helfen Sie mir, ich möchte wieder schmerzfrei und unbeschwert weiter leben können.
von R. B. | am 2003-03-25 21:45:13
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| Antwort: Was kann man tun
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Sehr geehrter Herr B.,
nach einer Versteifungsoperation kann es in den darüber- oder darunterliegenden Bandscheibensegmenten zu einer Wirbelkanaleinengung kommen. Nach Ihrer Schilderung könnte diese z.B. in der Höhe L3/L4 vorliegen. Dabei kommt es meistens auch zu einer deutlichen Einschränkung der Wegstrecke beim Gehen. Beim Sitzen wird es dann meistens schnell wieder besser.
Eine minimal invasive Erweiterung des Wirbelkanals (mikrochirurgisch) ist prinzipiell möglich. Man müsste vorher jedoch eine ausführliche körperliche Untersuchung durchführen und in Zusammenschau mit aktuellen Kernspintomographiebildern der Lendenwirbelsäule das Vorgehen bei der Operation festlegen. Dementsprechend sollten Sie sich bei einem Wirbelsäulenchirurgen (Neurochirurgen oder Orthopäden) vorstellen.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. R.-O. Oeljeschläger
Facharzt für Neurochirurgie
Dr. med. R.-O. Oeljeschläger | am 2003-04-04 20:43:56
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