Neue Hilfe bei Bandscheibenschäden

Seit Jahren leidet Wilfried Müller an einem schmerzhaften Bandscheibenvorfall. Die Medikamente haben die chronische Erkrankung nicht heilen können. Eine Operation ist unumgänglich, da sonst sogar eine Lähmung droht. Der chirurgische Eingriff würde jedoch ein halbes Jahr Krankschreibung nach sich ziehen - zu viel für den Berliner.

17.12.2006 Seit Jahren leidet Wilfried Müller an einem schmerzhaften Bandscheibenvorfall. Die Medikamente haben die chronische Erkrankung nicht heilen können. Eine Operation ist unumgänglich, da sonst sogar eine Lähmung droht. Der chirurgische Eingriff würde jedoch ein halbes Jahr Krankschreibung nach sich ziehen - zu viel für den Berliner.Neue Operationsmethode mittels Mikrolaser
Sie ist nur 0,2 Millimeter dünn, gerade mal so wie drei menschliche Haare: Die Laserfaser, die von Bandscheibenschmerzen befreit. Der Münchener Orthopäde und Wirbelsäulenspezialist Dr. Reinhard Schneiderhan setzt diesen neuen Mikrolaser bereits ein. Er nennt die Vorteile gegenüber bisherigen Methoden:
  • "Zwischen den einzelnen Wirbelkörpern gibt es oft Stellen, die so eng sind, dass wir mit unseren bisherigen Methoden gar nicht durchkamen. Die dünne Laserfaser erleichtert das Vorgehen.
  • Wir erreichen mit ihr auch besonders schwierig zugängliche Bandscheiben-Anteile. Deshalb können mit dem Mikrolaser auch viel mehr Patienten als bisher behandelt werden."
Diese Patienten können behandelt werden
Behandelt werden können vor allem Patienten mit Bandscheibenschäden. Also Menschen, die unter einer Bandscheibenvorwölbung oder einem bereits eingetretenen Bandscheibenvorfall leiden. Sogar die Therapie von Bandscheibenverschleiß ist möglich.

So funktioniert die Therapie
Zunächst untersucht der Orthopäde, ob der Schmerz tatsächlich von der Bandscheibe ausgelöst wird. Dazu wird die Wirbelsäule geröntgt und eine Kernspintomographie durchgeführt. Durch Einspritzen des Kontrastmittels unter Röntgenkontrolle lässt sich erkennen, wo sich das Kontrastmittel verteilt. Fließt das Kontrastmittel aus, ist der Fasering beschädigt. Gibt der Patient beim Einspritzen des Kontrastmittels Schmerzen an, ist die verschlissene Bandscheibe Ursache der Rückenschmerzen.

Die Mikrolaser-Therapie wird gleich im Anschluss an die Kontrastdarstellung vorgenommen.


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