Die Hitzesonde wirkt wahre Wunder

Nie mehr Nackenprobleme

22.12.2008
01.jpgIn der Praxisklinik erfuhr die Patientin schnell, dass sich ihre Beschwerden gut behandeln ließen
Für Daniela K. (35) waren ihre ständigen heftigen Nackenschmerzen fast schon etwas ganz Alltägliches. „Sechs Schwangerschaften und die Arbeit als Tagesmutter haben Spuren an meiner Wirbelsäule hinterlassen", erläutert die Frau aus dem bayerischen Pliening und ergänzt: „Man trägt halt mit den Kindern auch immer ein großes Gewicht auf den Armen."
Erst als Daniela den Kopf zeitweise nicht mehr bewegen konnte, ging sie zu einem Orthopäden. Doch die verordneten Spritzen, Massagen und Krankengymnastik halfen nur kurz. Mit der Zeit verschlimmerten sich die Beschwerden sogar. Die junge Frau litt plötzlich unter zusätzlichen Symptomen. Das waren ein Dauerkribbeln im Arm. Kopfschmerzen, Atemnot und Schwindelattacken.
Daheim fiel Daniela das Staubsaugen oder der Abwasch immer schwerer. Dann führte sie der Weg zur Praxisklinik Dr. Schneiderhan. Die Experten diagnostizierten ein Facettensyndrom an der Halswirbelsäule, ein Verschleiß der Wirbelgelenke.
02.jpgHeute kann Daniela ihren häuslichen Aufgaben wieder ohne Probleme nachkommen

„Durch häufige starke Belastung nutzen sich die Knochenflächen ab", erklärt Dr. Andreas Dötterl, Facharzt für Neurochirurgie in der Praxisklinik. „Verlieren kleine Wirbelgelenke, die Facetten, an Höhe, entstehen Nervenreizungen, die im fortgeschrittenen Stadium stark schmerzen."
Da das Nervensystem im menschlichen Körper eng vernetzt ist, zeigen sich oft auch Beschwerden in anliegenden Bereichen. Im Hinblick auf Diagnose und Krankengeschichte der Patientin riet der Arzt zur Hitzesondenbehandlung. Bei der minimalinvasiven Methode (geringstnötiger Aufwand) führt der Arzt unter örtlicher Betäubung eine feine Sonde direkt an die erkrankten Wirbelgelenke. Dort unterbricht diese per Hitzeschub die Leitfähigkeit der betroffenen Schmerzfasern.
„Wir überprüfen dabei zunächst, welche Nerven betroffen sind und einer Behandlung bedürfen", erklärt Dr. Dötterl. „Anschließend erhitzen wir die Sonde für circa 60 Sekunden auf 80 Grad Celsius und veröden die Schmerzfaser." Lange Rehazeiten entfallen.
03.jpgAus dem Sondendraht (schwarz) dringt Hitze (rot) und verödet den Schmerznerv (gelb)
Infos:
Praxis Dr. Schneiderhan,
Eschenstr. 2,
82024 München/Taufkirchen,
Tel: 089/6145100,
Internet: www. orthopaede. com

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