Endlich Heilung - in Minuten!

Jahrelang Nackenbeschwerden, Atemnot, Schwindel

19.02.2009
01.jpgDr. Dötterl zeigt am Halswirbel-Modell, wie die Schmerzen ausgeschaltet werden können

Plötzlich ging fast gar nichts mehr. Als Mutter von sechs Kindern war Daniela K. (35) es eigentlich gewohnt, die Zähne zusammenzubeißen - seit Jahren litt sie unter Nackenschmerzen. „Die Schwangerschaften und meine Arbeit als Tagesmutter haben Spuren an meiner Wirbelsäule hinterlassen. Schließlich trägt man mit Kindern ständig ein großes Gewicht auf den Armen."

02.jpgHeute hat Daniela K. wieder gut lachen. Lange Zeit waren ihr Hausarbeiten wie Bügeln kaum möglich
„Ich fürchtete, nicht mehr aufzuwachen"
Doch eines Tages konnte sie kaum mehr den Kopf bewegen und spürte ein ständiges Kribbeln im Arm. Autofahren wurde unmöglich. Spritzen, Krankengymnastik und Massagen brachten nur vorübergehend Linderung. Dann überfielen sie auch noch Kopfschmerzen, Schwindel und Atemprobleme. „Oft hatte ich Angst, nachts keine Luft mehr zu bekommen und morgens nicht mehr aufzuwachen." Langes Stehen oder Sitzen wurden zur
Qual, Staubsaugen und Abwaschen waren kaum mehr möglich. Keiner der vielen Ärzte, die sie aufsuchte, entdeckte die wahre Ursache - sogar psychische Gründe wurden vermutet. „Mein Mann unterstützte mich, wo er konnte. Wenn er abends von der Arbeit kam, kümmerte er sich um den Haushalt, weil ich ihn alleine nicht mehr bewältigte." Erst Neurochirurg Dr. Andreas Dötterl vom Team der Praxisklinik Schneiderhan erkannte, dass Verschleiß von Halswirbelgelenken („Facetten") verantwortlich war. Es wurden Nervenfasern gereizt, die an verschiedenen Körperteilen Symptome auslösten. Dr. Dötterl riet, die Leitfähigkeit der Fasern im Bereich der Halswirbel zu unterbrechen.

Hitzesonde brachte die Erlösung
Eine Hitzesonde wird für eine Minute auf 80 Grad erwärmt und das Nervenende wie mit einer Spritze verödet. Zwei Eingriffe bei örtlicher Betäubung waren nötig, um die lange Leidenszeit der Mutter zu beenden. Da die Therapie nicht belastet, konnte Daniela K. sofort ihren normalen Alltag aufnehmen. „Beim nächsten Jahrmarkt gehe ich auch mal wieder in ein Fahrgeschäft. Das habe ich mich wegen meiner Beschwerden jahrelang nicht getraut."

Kontakt

Haben Sie Fragen?

Hotline zum Kontaktformular Patientenforum Sie fragen – unsere Experten anworten.