"Meine Rückenschmerzen wurden sanft weggelasert"

Gerade gehen, schnell aufstehen: Für Carmen Henneberger (57) war jede Bewegung wegen ihrer Bandscheiben-Probleme eine Tortur

08.10.2009
01.jpgSie kann wieder ihren Lieblingshobbies frönen: dem Malen und Tennisspielen
Egal ob im Liegen, Sitzen oder Stehen - Rückenschmerzen gehörten für Carmen Henneberger (57) über Jahre zum Alltag. Auf der Suche nach Hilfe begann für die Frau aus Feucht bei Nürnberg eine wahre Arzt-Odyssee. Obwohl die Mediziner Arthrose in den Wirbelgelenken und eine Bandscheibenvorwölbung feststellten, lauteten die Antworten immer gleich: "Wir können nichts für Sie tun, Sie müssen halt Ihre schwache Rückenmuskulatur stärken."





Arbeitsunfähig
"Anfangs glaubte ich den Ärzten natürlich, bewegte mich viel und spielte regelmäßig Tennis", erzählt Carmen Henneberger heute. "Doch mit der Zeit fiel mir jede Form der Bewegung immer schwerer. Auch das Tennisspielen musste ich aufgeben." 2006 stuften Ärzte sie als arbeitsunfähig ein - die damals 55-Jährige ging in Frührente.

Kombi
Im Frühjahr 2009 sah sie im Fernsehen ein Interview mit Dr. Reinhard Schneiderhan. Für jede neue Option dankbar, vereinbarte sie einen Termin. Dr. Schneiderhan schlug eine Kombination von Wirbelsäulenkatheter, Hitzesonde und Mikrolaser vor. Bei allen drei Verfahren führt der Wirbelsäulenspezialist lediglich feine Sonden in die betroffenen Areale ein, so dass eine große Operation unterbleibt.

Laser
Am 25. Mai 2009 fand der Eingriff statt. Dr. Schneiderhan erklärt: "Zunächst behandelten wir die Bandscheibenvorwölbung mit Hilfe des Mikrolasers. Mit einer dünnen Laserfaser, die wir direkt an der betroffenen Bandscheibe ansetzen, erreichen wir einen vierfachen Effekt: Kleine Bandscheibeneinrisse verschließen sich, schmerzsensible Nervenstrukturen werden ausgeschaltet, und die Schmerzweiterleitung an das Gehirn unterbleibt."

02.jpgLinks: Dr. Schneiderhan erklärt seiner Patientin die einzelnen Therapien. Rechts: Über eine Kanüle werden die hauchdünnen Sonden eingeführt
Hitze
Um die weiteren, insbesondere durch die Arthrose hervorgerufenen Schmerzen zu lindern, setzte Dr. Schneiderhan die Hitzesonde ein. Hierbei unterbinden Mediziner die Leitfähigkeit der Schmerzfasern mittels einer feinen Sonde, die sie auf 80 Grad Celsius erhitzen. Da sich bei der Patientin zusätzlich Beinschmerzen und eine Nervenwurzelreizung zeigten, kam bei ihr auch die Wirbelsäulen-Katheterbehandlung zum Einsatz. Die gezielte Einspritzung von Medikamenten lindert dabei Schmerzen, hemmt Entzündungen und löst Verklebungen
oder Vernarbungen an der betroffenen Nervenwurzel.

Schmerzfrei
Ein voller Erfolg war die Behandlung bei Carmen Henneberger: "Die Schmerzen sind fast ganz weg", strahlt sie, "ich male heute wieder und spiele Tennis."

Kontakt

Haben Sie Fragen?

Hotline zum Kontaktformular Patientenforum Sie fragen – unsere Experten anworten.