"Mit meinem neuen Hüftgelenk kann ich sogar tanzen gehen"
Seit ihrer Kindheit hatte Irmgard Fröba (62) Schmerzen, weil ihre Beine unterschiedlich lang sind. Später konnte sie kaum noch laufen

Nicht immer muss bei Hülftverschleiß ein neues Gelenk implantiert werden. Sind die Schäden eher leicht, lassen sie sich neuerdings auch mit sanfteren Verfahren reparieren.„Es ging einfach gar nichts mehr“, erzählt die 62-Jährige. Sie ergriff die Gelegenheit, um die Praxisklinik Dr. Schneiderhan in München zu kontaktieren, über die sie sich bereits im Zuge ihrer bisherigen Arztsuche informiert hatte. Zwei Tage später nahm sie einen ersten Termin wahr. Dr. Dietmar Müller, Orthopäde in der Klinik, untersuchte die Patientin und stellte fest, dass ihre Beschwerden nicht von den Bandscheiben, sondern von der Hüfte herrührten. In ihrem linken Hüftgelenk zeigte sich eine schwere Arthrose, bei der auch der Hüftkopf starke Verschleißerscheinungen aufwies. Zusätzlich stellte Dr. Müller eine Beinlängen-Differenz von zwei Zentimetern fest. „Bereits im Alter von drei Jahren hatte ich einen kleinen Unfall mit dem Kinderwagen, der eine Schädigung der Hüfte nach sich zog“, erinnert sich Irmgard Fröba.
Hüftprobleme schon als Kind
Voll beweglich: Das neue Hüftgelenk hat der Patientin zu einem besseren Leben verholfenIrmgard Fröba begab sich am 17. April zum Operationstermin in die Praxisklinik. In einer circa zweieinhalbstündigen Operation ersetzte Dr. Müller ihre linke Hüfte durch eine Prothese. Zusätzlich glich er die Beinlängen aus, um zukünftig die Belastungen gleichmäßig auf beide Hüftgelenke zu verteilen. „Aufgrund des starken Verschleißes mussten wir die Prothese während der Operation wiederholt anpassen und die Hüftpfanne neu anlegen, um eine optimale Lage und Beweglichkeit zu erreichen“, sagt der Orthopäde.
Irmgard Fröba kam daraufhin in eine Reha. Heute ist sie schmerzfrei. Lediglich bei längeren Laufstrecken nutzt sie noch eine Gehstütze.
