"Die Hitzesonde war meine Rettung"

Claudia Uta Molter (37) hatte chronische Schmerzen

11.11.2010
01.jpgDr. Reinhard Schneiderhan fand die richtige Therapie für Claudia Uta Molter

Die schmerzlindernde Wirkung hielt leider nur kurzfristig an." Jahrelang standen für Claudia Uta Molter (37) regelmäßige Spritzenbehandlungen auf dem Programm. Doch meist kehrten die Schmerzen schon nach ein paar Tagen zurück. Teilweise verstärkten die verordnete Krankengymnastik und Physiotherapie die Beschwerden sogar noch. Nur mit Unmengen an Medikamenten konnte sie den Alltag meistern. An schmerzintensiven Tagen nahm sie bis zu zehn hoch dosierte Tabletten. Und um wenigstens kurzzeitig die Qualen hinter sich zu lassen, nutzte sie immer wieder professionelle Massagen, deren Kosten die Krankenkasse jedoch meist nicht übernahm. Also zahlte Claudia sie in ihrer Verzweiflung größtenteils selbst. „Dadurch entstand eine enorme finanzielle Belastung", so Claudia Uta Molter.
02.jpgDie heiße Spitze einer kleinen Sonde verödet die Schmerzfaser

Bei keinem Arztbesuch kamen die Möglichkeiten der modernen Neurochirurgie zur Sprache. „Ich hatte das Gefühl, dass die Spezialisten meine Beschwerden nicht ernst nahmen und zunehmend genervt auf meine Frage nach weiteren Behandlungsmöglichkeiten reagierten", berichtet sie. „Doch so konnte es einfach nicht mehr weitergehen!"
Im Internet suchte Claudia Uta Molter deshalb verstärkt nach weiteren Therapiemöglichkeiten, um irgendwann wieder schmerzfrei leben zu können. Auf der Internetseite des Medizinischen Versorgungszentrums von Dr. Schneiderhan und seinen Kollegen wurde sie schließlich fündig. Dort stieß sie auf ausführliche Informationen zu modernen, sanfteren Therapien. Diese werden ohne Skalpell vorgenommen und setzen den Patienten nicht wochenlang außer Gefecht. Sofort vereinbarte sie einen Termin in der Praxisklinik in ihrer Heimatstadt München.
„Dort fand ich endlich Ärzte, die meine Beschwerden ernst nahmen. Nach einer weiteren gründlichen Untersuchung konnten mir die Experten einen neuen Weg zur Behandlung aufzeigen", erzählt sie begeistert. Bereits eine Stunde später gehörten die Schmerzen
03.jpgHeute kann Claudia Uta Molter endlich wieder lachen. Die Jahre voller Schmerzen liegen lange hinter ihr
der Vergangenheit an: Um die chronischen Beschwerden an der Halswirbelsäule schonend zu lindern, empfahl das Spezialistenteam um Dr. Reinhard Schneiderhan die Hitzesonden-Behandlung. Insbesondere bei Wirbelgelenkschmerzen erzielt diese Therapie gute Erfolge.
Nach einer örtlichen Betäubung schiebt der Wirbelsäulenspezialis unter Röntgenkontrolle eine Sonde an die betroffene Schmerzfaser. Dort überprüft er zunächst die exakte Lage der Sonde. Durch kurzes Erhitzen der Sondenspitze auf ungefähr 80 Grad verödet der Spezialist die betroffene Stelle. Damit unterbricht er die Weiterleitung der Schmerzen zum Gehirn zielgenau. In den meisten Fällen erfordert diese Behandlung die Verödung mehrerer Stellen, da oft unterschiedliche Schmerzfasern ein Gelenk versorgen. Nach dem Eingriff ruhte sich Claudia Uta Molter gerade mal eine Stunde aus - dann konnte die Münchnerin bereits wieder den Heimweg antreten. Glücklich sagt sie heute: „Dank der kleinen Hitzesonde gehören die unerträglichen Schmerzen endlich der Vergangenheit an. Einfach genial!"

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