Endlich schmerzfrei bei Bandscheiben- und Wirbelsäulenleiden

Interdisziplinäres Vorgehen ermöglicht individuell abgestimmte Behandlung mit optimalen Erfolgsaussichten

07.06.2011 Rückenschmerzen gelten als Volkskrankheit Nummer eins, die junge und alte Menschen gleichermaßen trifft. „Akute Schmerzen, 00.jpgdie bis in die Beine ausstrahlen, oder Beschwerden, die länger als drei Tage andauern, gehören schnellstmöglich in ärztliche Behandlung", erklärt Dr. med. Reinhard Schneiderhan, Wirbelsäulenspezialist und Orthopäde in München. Viele Verfahren, wie beispielsweise Katheter-, Laser- und Hitzesondentechnik, hat er maßgeblich weiterentwickelt. Zahlreiche Kollegen weltweit haben bereits seine sanften Methoden.

Seit über 15 Jahren bietet das fachübergreifende Spezialistenteam in seiner Praxisklinik ein breites Behandlungsspektrum an, welches von ambulanter und stationärer Rückenschmerztherapie über minimalinvasive und operative Methoden an der Wirbelsäule, Einsatz von Bandscheibenprothesen, Transplantation von gezüchteten Bandscheibenzellen bis hin zu minimalinvasiven und gelenkersetzenden orthopädischen Operationen reicht. Zudem verfügt das hoch spezialisierte Ärzteteam mit über 15.000 Wirbelsäulenkatheterbehandlungen europaweit sowie mit über 12.000 Bandscheibenlaser- und über 17.000 Hitzesondenbehandlungen weltweit über die größte Erfahrung.

Individuelle Diagnose für gezielte Behandlung

Mit einem besonderen Diagnosekonzept stellt das Team um Dr. Schneiderhan die Ursachen der Schmerzen genau fest. In interdisziplinärer Zusammenarbeit setzen Fachärzte aus Orthopädie, Neurochirurgie, Unfallchirurgie, Neurologie, Radiologie und Allgemeinmedizin die Ergebnisse anschließend zu einem schlüssigen Gesamtbild zusammen.

Moderne Therapien lindern Beschwerden auf schonende Weise

Leider operieren Ärzte meist viel zu früh und oft unnötig. Dabei existieren heutzutage vielfältige Verfahren, welche Rückenschmerzen lindern und gleichzeitig umgebendes Gewebe schonen. Wenn es sich anbietet, kommen zunächst konservative Therapien zum Einsatz. So umfasst zum Beispiel die Physiotherapie eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten. Statt offenen Operationen wendet 01.jpgDr. Schneiderhan meist minimalinvasive Therapien an. Allen Methoden gemein: Sie dauern nur 40 bis 60 Minuten, ermöglichen kurze stationäre Aufenthalte sowie eine schnelle Rehabilitation. „Mit Ausnahme der Bandscheibenzüchtung bieten wir alle Methoden auch für Kassenpatienten auf Krankenschein an, wenn ein stationärer Aufenthalt medizinisch begründet ist", erklärt Dr. Schneiderhan.

Blick hinter die Kulissen des Rückenmarkkanals

Um unbekannten Schmerzursachen auf den Grund zu gehen, steht mittlerweile eine neue Diagnose- und Behandlungsmethode, die sogenannte Epiduroskopie, zur Verfügung. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, mit dessen Hilfe sich der Wirbelkanal spiegeln lässt. Das nur 1,2 Millimeter dünne Epiduroskop schlängelt sich durch zahlreiche Rückenstrukturen. „Bei der Spiegelung ergibt sich für uns beispielsweise die Möglichkeit, zwischen Entzündungen, Verklebungen, Engstellen oder Resten von Bandscheibenvorfällen zu unterscheiden und dementsprechend zu handeln", verdeutlicht Dr. Schneiderhan.

Wirbelsäulenkatheter bei Bandscheibenvorfällen oder bei Schmerzen nach einer Wirbelsäulenoperation

In einer leichten Schlafnarkose führt der Wirbelsäulenspezialist eine Spezialkanüle ein und setzt eine kleine Sonde exakt an die betroffene Nervenwurzel. Anschließend spritzt er mehrmals eine individuell abgestimmte Medikamentenmischung an die schmerzende Stelle. „Darin enthaltene Schmerzmittel stellen gereizte Nerven ruhig und Enzyme lösen rückenmarksnahe Vernarbungen. Zudem lässt konzentrierte Kochsalzlösung Gewebe schrumpfen, das den Nerv bedrängt", verdeutlicht Dr. Schneiderhan.

Mikrolasertherapie mit Vierfacheffekt

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Bandscheibenprobleme behandelt Rückenexperte Dr. Schneiderhan mit modernem Mikrolaser. „Über eine nur 0,2 Millimeter dünne Mikronadel erreichen wir auch schwer zugängliche Stellen", erläutert der Wirbelsäulenspezialist. „Gerade deshalb wird der Bandscheibenlaser auch an der Halswirbelsäule eingesetzt. Die Laserenergie schrumpft Gewebe, verschweißt kleine Einrisse, unterbricht Schmerzfasern und stoppt durch Wärmeeffekt die Weiterleitung der Schmerzsignale an das Gehirn."04.jpg

Hitzesonde schaltet Schmerzfasern an Wirbelgelenken aus

Bei Wirbelgelenkschmerzen kommt die minimalinvasive Hitzesondentherapie zum Einsatz. Unter örtlicher Betäubung führt Dr. Schneiderhan eine nur 0,4 Millimeter dünne Sonde zielgenau an das betroffene Wirbelgelenk. Auf 80 Grad Celsius erhitzt, unterbricht die Sondenspitze die Leitfähigkeit der Schmerzfasern.

Kleines Kunststoffimplantat hilft bei Spinalkanalstenose

03.jpgBei der Spinalkanalstenose verengt sich der Spinalkanal, in dem Rückenmark und Nerven verlaufen. Mithilfe des neuen MAXXSPINE-Verfahrens weiten die Neurochirurgen der Praxisklinik diesen, indem sie ein kleines Kunststoffimplantat genau zwischen den Dornfortsätzen zweier Wirbel platzieren. „Daraufhin spreizen sich die Wirbel und der Druck auf Nerven und Wirbelgelenke nimmt ab", erklärt Dr. med. Frank Sommer, Neurochirurg an der Praxisklinik Dr. Schneiderhan.

Künstliche Bandscheibe und VertiFlex erhalten Beweglichkeit der Wirbelsäule

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Bei starkem Verschleiß bieten sich in bestimmten Fällen künstliche Bandscheiben an. In einer minimalinvasiven Operation entfernen Spezialisten die verschlissene Bandscheibe, korrigieren die Stellung der Wirbelkörper zueinander und verankern im Anschluss die Prothese mit zwei Titanplatten mit kleinen Zähnen an der Ober- und Unterseite. Vorteile der Behandlung: Wiederherstellung der natürlichen Anatomie und Beweglichkeit der Wirbelsäule ohne Verletzung von Rückenmuskulatur oder Nerven.
Bei einem rundherum verengten Wirbelkanal ermöglicht die VertiFlex-Technik eine dynamische Stabilisierung. „Mithilfe der neuartigen Dynabolt-Stoßdämpfer bleibt die Beweglichkeit in hohem Maß erhalten", erläutert Dr. med. Samer Ismail, Neurochirurg der Praxisklinik.

Vesselplastie und Vertebroplastie reparieren Wirbel

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Zwei minimalinvasive Methoden helfen, durch Osteoporose geschädigte Wirbel wieder aufzubauen. Bei der Vertebroplastie führt Dr. Schneiderhan eine dünne Nadel in den Wirbelkörper und spritzt flüssigen Knochenzement ein. Innerhalb weniger Stunden härtet der Zement aus und stabilisiert den Wirbel. Besteht bereits eine Deformation schafft die sogenannte Vesselplastie Abhilfe. Hier erfolgt vor dem Einspritzen des Knochenzements das Aufrichten des Wirbelkörpers mithilfe eines Ballons, welcher anschließend mit Knochenzement aufgefüllt wird.

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