Neuartige Spezialsonde: Nun lassen sich Rückenqualen an der Wirbelsäule besser erkennen und behandeln
Birgit S.: "Jahrelang bestimmte ein Bandscheibenvorfall mein Leben – jetzt bin ich endlich schmerzfrei"

Entzündete Nerven hatten zu unerträglichen Schmerzen geführt - eine neue Behandlung brachte jetzt die Erlösung
Dr. Schneiderhan untersucht die Wirbelsäule seiner Patientin Birgit.Die neue Methode bewirkt wahre Wunder
Sie versuchte es mit Spritzen,
So gelang der Eingriff: 1. Eine Spezialsonde wird in den Rückenmarkkanal eingeführt und ermöglicht dem Arzt, die schmerzhaften Stellen direkt mit Medikamenten zu versorgen.Ihre letzte Hoffnung ist die Praxisklinik Dr. Schneiderhan und Kollegen in München. Die Ärzte dort behandeln BandÂscheibenvorfälle mit einer neuÂartigen Therapie-Sonde – der sogenannten Epiduroskopie. Um die vierfache Mutter vorÂab zumindest kurzfristig von ihren Leiden zu befreien, spritzÂte Dr. Schneiderhan seiner PatiÂentin entzündungshemmende Medikamente. Dann begann er mit der UnÂtersuchung. Dabei stellte sich heraus, dass neben einem Bandscheibenvorfall im LenÂdenwirbelbereich auch ReiÂzungen an den NervenwurÂzeln starke Schmerzen hervorriefen.
In diesem Fall kann die Epiduroskopie tatsächlich wahre Wunder bewirken! Mit der neuen Diagnose- und BehandÂlungsmeÂthode führt Dr. Schneiderhan zunächst
2. Bei der minimalinvasiven Hitzesonden-Therapie werden kleine Sonden direkt an die schmerzhaften Wirbel gesetzt und auf 80 Grad erhitzt. So werden entzündete Nerven verödet und können keinen Schmerz mehr ausstrahlen.Endlich wieder ein schmerzfreies Leben
So kann Dr. Schneiderhan die verklebten und eingeengten Nervenwurzeln lösen. Im nächsten Schritt injiziert er über die Spezialsondeschmerzlindernde Medikamente in die betroffenen Stellen. „Auf diese Weise erÂreichen wir ein Schrumpfen des ausgetretenen Bandscheibengewebes und entÂlasten die gereizten Nerven", erklärt der Fachmann.In einem dritten Schritt kommt dann noch die minimalinvasive Hitzesonden-Therapie zum Einsatz. Die winzig kleinen, nur 0,4 MilliÂmeter breiten Sonden werden von außen direkt an die Wirbelgelenke gesetzt und für einige Sekunden auf 80 Grad erhitzt. Dadurch werden bestimmte Nerven verödet und können keine Schmerzsignale mehr aussenden. Schon kurz nach dem Eingriff spürte die 39-Jährige, wie endlich der Druck und die Schmerzen nachließen.
Die Arbeit auf ihrem kleinen Bauernhof macht der vierfachen Mutter endlich wieder Spaß.Mittlerweile genießt Birgit wieder ein unbeÂschwertes Leben. „Bis vor Kurzem bestimmten noch Schmerzmittel unseren Alltag und mein Rücken entÂschied für mich, welche Aktivitäten möglich sind", erÂzählt sie glücklich. „Heute beÂstimme ich wieder, ob es mit den Kindern zum Skifahren geht oder ob ich auf unserem Hof Holz hacke – endliche stehe ich wieder aufrecht und mit beiÂden Beinen fest im Leben."
