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Racz-Katheter-Methode hilft bei vielen Rückenleiden / Anerkannte Therapie als Alternative zur Operation / Weiterentwicklung der minimalinvasiven Methode in der Praxisklinik Dr. med. Schneiderhan / Richtlinien helfen bei Wahl des richtigen Arztes

Racz-Katheter-Methode hilft bei vielen Rückenleiden / Anerkannte Therapie als Alternative zur Operation / Weiterentwicklung der minimalinvasiven Methode in der Praxisklinik Dr. med. Schneiderhan / Richtlinien helfen bei Wahl des richtigen ArztesMünchen im Dezember 2004. Ein Leben ohne Schmerzen, für viele Menschen mit Rückenproblemen ein lang ersehntes Ziel. Gerade Betroffene mit chronischen Rückenschmerzen stehen unter enormem Leidensdruck. 70 Prozent aller Deutschen schmerzt der Rücken, über 100.000 lassen sich pro Jahr an der Bandscheibe operieren. Doch birgt so ein Eingriff Risiken und garantiert keineswegs Schmerzfreiheit. Ohne offene Operation befreit die Wirbelsäulenkathetermethode nach Prof. Racz Menschen von ihren akuten und chronischen Bandscheibenvorfällen. Nach langer und erfolgloser Behandlungsdauer hilft die seit 10 Jahren in den USA bewährte und durch die Praxisklinik Dr. med. Reinhard Schneiderhan und Kollegen weiterentwickelte Methode vielen Betroffenen. Seit 1997 behandelt Dr. med. Reinhard Schneiderhan in seiner Münchener Praxis Patienten, bei denen bisherige Therapieformen nicht den gewünschten Erfolg erzielen, erfolgreich mit dieser risikoarmen minimalinvasiven Therapie. Als einer der Pioniere dieser Methode in Deutschland zählt er nach mehreren tausend Eingriffen zu den Spezialisten auf diesem Gebiet.

Minimalinvasive Wirbelsäulenkathetertechnik nach Dr. Schneiderhan
Vor allem Patienten mit Beschwerden durch Vernarbungen nach Bandscheibenoperationen, aber auch mit akuten und chronischen Bandscheibenvorfällen, hilft diese Methode. Zu den weiteren Indikationen zählen Wirbel- und Spinalkanalverengung mit Nervenwurzelreizungen. In diesen Fällen erzielt die Kathetermethode gute bis sehr gute Resultate. Schon nach kurzer Zeit verschwinden selbst hartnäckige Beschwerden meist vollständig.
Unter örtlicher Betäubung und Röntgenkontrolle führt der Arzt die Spezialkanüle in die Wirbelsäule ein. Mit einer kleinen Sonde ausgestattet, gewährleistet dieser hochelastische Katheter eine exakte Behandlung der schmerzenden Stelle. Etwa 40-60 Minuten dauert der Eingriff, der Katheter bleibt für 3-4 Tage liegen. Nach den Behandlungen ruht sich der Patient aus, kann aber schon eine Stunde danach aufstehen und essen. Während ihres stationären Aufenthalts erhalten Patienten vier weitere Injektionen mit der gleichen Medikamentenzusammensetzung, individuell den Beschwerden des Patienten angepasst. "Medikamente wirken durch die zielgenaue Injektion direkt an der Nervenwurzel", erläutert der Orthopäde und Wirbelsäulenspezialist Dr. med. Schneiderhan. Schmerzstillende, entzündungshemmende und narbenlösende Wirkstoffe gelangen ohne Umwege an das Schmerzzentrum. Schmerzmittel stellen gereizte Stellen ruhig und spezielle Enzyme lösen rückenmarksnahe Vernarbungen, auch von früheren Operationen. Konzentrierte Kochsalzlösung entzieht zudem dem umliegenden Gewebe Flüssigkeit, lässt das Gewebe, das den Nerv bedrängt, schrumpfen und entlastet so betroffene Nervenwurzeln. Dadurch behebt die Racz-Katheter-Methode direkt die Schmerzursache. Auch bei Schmerzen in der Brust- und Halswirbelsäule wirkt die schonende Kathetertechnik. "Da für den Wirbelsäulenkatheter keine Vollnarkose erforderlich ist, lassen sich neben älteren Menschen auch Patienten behandeln, die unter mehreren und ernsthaften internistischen Erkrankungen, z.B. Herz oder Lunge, leiden", betont Dr. med. Schneiderhan als einen wesentlichen Vorteil der Wirbelsäulenkathetertechnik, neben der gezielten Ursachenbekämpfung und kurzen stationären Behandlung. Minimalinvasive Kathetertechnik bedeutet zudem keine Narbenbildung und ermöglicht schnelle Rehabilitation.
Nach der Entlassung tragen Patienten tagsüber vier Wochen ein speziell angefertigtes komfortables Mieder zur Entlastung der Wirbelsäule. Sie dürfen bereits kurz nach der Behandlung leichtere Arbeiten wie Schreibtischtätigkeiten wieder aufnehmen. Bereits zwei Wochen nach dem Eingriff beginnt die genau auf den Patienten abgestimmte Physiotherapie mit isometrischem Muskelaufbau sowie Haltungs- und Bewegungstraining.

Gute Ergebnisse setzen Erfahrung voraus
Voraussetzungen für den Erfolg dieser Therapie liegen in der sorgfältigen Untersuchung des Patienten, der Erhebung der Krankengeschichte und der individuellen Schmerzanalyse. Vor allem spielt eine gründliche und fundierte Ausbildung bei einem ausgewiesenen Spezialisten und genügend Erfahrung des behandelnden Arztes eine wichtige Rolle. "Das exakte Platzieren des Katheters erfordert enormes Geschick. Fragen Sie ihren Arzt, wie viele Patienten er schon mit dem Katheter behandelt hat. Denn je mehr Erfahrung der Kollege hat, desto besser", erläutet Dr. med. Schneiderhan. Ganzheitliche Schmerztherapie-Konzepte und neue minimalinvasive Therapien gehören in seiner Praxisklinik zum Standard. Im Austausch mit internationalen Spezialisten sucht Dr. med. Schneiderhan stetig nach neuen medizinischen Lösungen und unterstützt nach kritischer Überprüfung neue Therapieformen, wie auch die Kathetertechnik nach Prof. Racz. In den USA durch die als sehr streng bekannte Gesundheitsbehörde FDA längst zugelassen und als Kassenleistung etabliert, übernehmen in Deutschland auch immer mehr gesetzliche Krankenkassen auf Antrag die Behandlungskosten. Private Kassen erstatten die Methode ohne vorherige Absprache.


10 Punkte für die richtige Arztwahl
In Deutschland operieren immer mehr Ärzte mit der minimalinvasiven Wirbelsäulenkathetertechnik nach Prof. Racz. Um Patienten bei der Auswahl des Arztes zu unterstützen und dem interessierten Arzt zu helfen, gibt es Richtlinien. Initiiert von der Wirbelsäulenliga e.V. gilt dieser Katalog als anerkannte Qualitäts-Checkliste.


  • Der Eingriff kann nur stationär in einer Klinik durchgeführt werden.
  • Er muss in einem Operationssaal mit Röntgengerät (Bildwandler) erfolgen.
  • Während des Eingriffs müssen ständig EKG, Blutdruck und Sauerstoffgehalt im Blut gemessen werden.
  • Ein voll ausgebildeter Narkosearzt muss anwesend sein.
  • Die Klinik muss über eine Intensiv- bzw. Wachstation verfügen.
  • Der Behandelnde muss ein ausgebildeter Facharzt sein.
  • Er muss zur Grundausbildung an mindestens zwei mehrtätigen Workshops von Prof. Racz teilgenommen haben.
  • Er muss bei mindestens 200 Eingriffen einem Spezialisten assistiert haben.
  • Er muss mindestens 200 weitere Eingriffe unter Aufsicht selbständig durchgeführt haben.
  • Empfehlenswert ist eine Zulassung des Arztes durch die Ersatzkassen zur Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten.
Quelle: Wirbelsäulenliga e. V.
Weitere Informationen unter: www.wirbelsaeulenliga.de oder Tel.: + 49 89 210 969-66
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