Radiologie im MVZ Diagnosticum München-Taufkirchen

Aus der Diagnostik ist die Radiologie heute nicht mehr wegzudenken, doch auch im Bereich der minimal-invasiven Behandlungen ist sie mittlerweile unverzichtbar geworden. Für uns Grund genug, nur auf modernste Standards zu setzen und Ihnen beste Ergebnisse bei höchstem Komfort zu bieten.

Die Radiologie umfasst die Diagnostik mittels elektromagnetischer Strahlen: analoge und digitale Radiographie, Computertomographie und Angiographie. Aber auch die Erkennung von Erkrankungen mittels Ultraschall und Magnetresonanz gehören zum Fachgebiet der Radiologie. Hinzu kommen die – mithilfe entsprechender bildgebender Verfahren durchgeführten – diagnostischen und therapeutischen Eingriffe, die als Interventionelle Radiologie bezeichnet werden.

Mehr als 100 Jahre nach Röntgens Entdeckung spielt die Radiologie also eine wesentliche, fachübergreifende Rolle in der Medizin. Ob Sicherung einer Diagnose oder Kontrolle des Therapieerfolges – Medizin ohne bildgebende Diagnostik ist heute nicht mehr vorstellbar. Die Interventionelle Radiologie verfügt über eine hohe Innovationskraft und wird inzwischen weltweit als Zukunftsfach betrachtet.

Unser Radiologie-Team

Im MVZ Radiologie und Diagnosticum München-Taufkirchen betreuen Sie unsere erfahrenen Fachärzte für Diagnostische Radiologie. Unterstützt werden sie dabei von zwei medizinisch-technischen Radiologieassistentinnen. Sie alle sind bei uns im Haus tätig und arbeiten eng mit den Fachärzten des MVZ Praxisklinik Dr. Schneiderhan & Kollegen sowie des MVZ Wirbelsäulenzentrum München-Taufkirchen zusammen.

Untersuchungsergebnisse können also stets umgehend mit dem betreffenden Arzt besprochen werden. Auf diese Weise erhalten wir eine sichere und rasche diagnostische Aussagekraft und unser Ärzteteam gelangt schneller zu einer gesamtheitlichen und denkbar objektiven Einschätzung der Schmerzursachen.

Untersuchung & Ausstattung

In unserer Radiologischen Abteilung verfügen wir über High-Tech-Geräte, die eine Diagnostik nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ermöglichen und unseren Patienten ein Höchstmaß an Komfort bieten. So steht uns mit dem Kernspintomographen (MRT) 1,5 Tesla der Firma Siemens ein Gerät zur Verfügung, das dank modernster Ausstattung eine perfekte Bildgebung liefert.

Unser neuer Computertomograph (CT) gilt als eines der modernsten Mehrschichtgeräte. Patientenkomfort und bestmögliche Bildgebung zeichnen auch dieses Gerät aus. Schnelle Untersuchung, keine enge Röhre, offene Bauweise, niedrige Strahlendosis und ausgezeichnete Bildqualität in 3-D sind nur einige der Vorteile dieses Gerätes. Neben der Knochendichtemessung sind selbst Herzuntersuchungen (z.B. Calciumscoring) möglich.

Digitales Röntgen wird zur diagnostischen Abklärung eingesetzt. Diese modernste Form des klassischen Röntgens hat die Qualität der Röntgen-Diagnostik deutlich verbessert.

Behandlungen

Interventionelle Radiologie

Mehrere Verfahren in der Schmerztherapie sind computertomographisch bzw. durch Bildwandler gesteuert. Drei davon möchten wir Ihnen vorstellen:


Kurze Geschichte der Radiologie

1895 legte Wilhelm Conrad Röntgen mit der Entdeckung der nach ihm benannten Strahlen den Grundstein für die bildgebende Diagnostik. Röntgenstrahlen durchdringen den Körper und lassen sich auf Filmmaterial oder anderen Medien dokumentieren. Dadurch erhalten Mediziner wichtige Aufschlüsse über den Zustand und die Funktion der Organe und Strukturen.

1971 ermöglichte es Sir Godfrey Hounsfield durch die Entwicklung der ersten Computertomographie erstmalig, Schichtbilder der menschlichen Organe darzustellen. Für diese Leistung erhielt er im Jahre 1979 zusammen mit dem Physiker Allan M. Cormack den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin.

Auch an die Entwickler der Magnetresonanztomographie, Paul C. Lauterbur und Sir Peter Mansfield, wurde dieser Preis 2003 vergeben. Sie forschten ebenfalls in den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts, doch erst nach technischen Neuerungen konnte sich ihre Technologie, ab Mitte der 80er-Jahre, als weiterer Meilenstein der Diagnostik durchsetzen.

Die Ultraschalldiagnostik (auch Sonografie) entwickelte sich über Jahrzehnte hinweg aus der Echolot-Technik. 1942 erfolgte erstmals eine medizinische Anwendung durch den Neurologen Karl Dussik. Seit den 80er-Jahren konnte die Verfügbarkeit leistungsstarker Rechner die Bildqualität deutlich verbessern.

Auch die Interventionelle Radiologie kann auf zahlreiche Pioniere wie etwa Sven-Ivar Seldinger und Charles T. Dotter zurückblicken. Diese haben die minimal-invasive radiologische Diagnostik und vor allem die interventionelle Therapie mit Kathetern, Ballons und Stents (Gefäßstützen) vorangetrieben. Heute ist sie unersetzlich als Basis vieler minimal-invasiven Behandlungsmethoden.


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