Rückenbeschwerden: Diagnostik und Therapie

Die beste Therapie hilft wenig, wenn sie nicht genau auf das Krankheitsprofil zugeschnitten ist. Deshalb legen wir nicht nur großen Wert auf eine ausführliche Anamnese und Diagnostik, sondern bieten auch ein besonderes umfangreiches Behandlungsspektrum an.

Immer wieder wird das fehlende Verständnis von Ärzten und die mangelnde Beschäftigung mit der individuellen Krankheitsgeschichte angesprochen. An diesem Punkt setzt unsere Philosophie an: „Schmerz verstehen“ heißt für uns zunächst einmal, den Patienten und seine Lebensumstände zu verstehen.

In ausführlichen Gesprächen erstellen wir nicht nur eine Dokumentation und Analyse der bisherigen Behandlungsmaßnahmen, sondern bauen auch eine vertrauensvolle Arzt-Patienten-Beziehung auf, die für die Lösung komplexer medizinischer Probleme so wichtig ist.

Auf die möglichst uneingeschränkte zeitliche Zuwendung des Arztes ist unsere gesamte Praxisorganisation abgestimmt – ein Anspruch, dem wir durch langjährige Erfahrung als hoch spezialisierte Praxisklinik gerecht werden können.

Welche Therapie ist die richtige?

In der modernen Wirbelsäulentherapie gibt es eine Vielzahl verschiedener Methoden, von denen nicht eine allein den Königsweg vorzeichnet. Es kommt immer auf den Einzelfall und die damit verbundene Konstellation an. Je nach Art, Herkunft, Intensität und Dauer der Schmerzen des Patienten können oder müssen ein oder mehrere Verfahren zum Einsatz kommen, um den Schmerz dauerhaft zu bekämpfen.

Deshalb setzen wir in unserer Praxisgemeinschaft auf eine umfangreiche Diagnostik und eine enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit. Die verschiedenen Therapieansätze, die wir verfolgen, lassen sich grob in drei Stufen gliedern: die konservative, d.h. nicht-invasive Therapie, die minimal-invasiven Eingriffe sowie die Neurochirurgie.

Aussichtslose Fälle gibt es nicht

Durch die Vielfalt und Qualität unserer Behandlungsmethoden gelingt es uns immer wieder, auch hartnäckige Schmerzen zu besiegen, bei denen andere Therapien keinen Erfolg hatten. Selbst mit Patienten, die schon einmal operiert wurden und nach der Operation immer noch Schmerzen haben, erzielen wir nicht selten dauerhafte Erfolge.

Ursachen

Was sind die Ursachen chronischer Rückenschmerzen?

Die Ursachen von chronischen Rückenschmerzen bleiben zum Teil ohne Erklärung und die Ursache kann nicht gefunden werden. Manchmal hat Jahre zuvor ein Trauma oder eine Verletzung, stattgefunden und die Schmerzen sind erst nach abgeschlossener Heilung aufgetreten. Es gibt aber auch Fälle, bei denen der Grund der Schmerzen auf der Hand liegt.

Zum Beispiel bilden sich Narben im Bereich einer durchgeführten Operation. Diese Narben sind auf den Umbau von Blutresten und verletzte Gewebsstrukturen zurückzuführen. Es kann der Sack, der die Nerven umschließt mit dem umliegenden Gewebe, wie Fett, Knochen, Bändern und Gefäßen verkleben. Dadurch kommt es zu Verziehungen des Duralsackes, die wiederum die Nerven erneut einschnüren und verklemmen können. In diesen Fällen kann zum Beispiel eine Epiduroskopie Aufklärung bringen.

Diagnostik

Um Schmerzen richtig behandeln zu können ist zunächst eine exakte Diagnose erforderlich. Sie sollte so ausführlich wie möglich sein, denn oft ist es schwierig, die genauen Ursachen völlig unterschiedlicher Schmerztypen auf Anhieb herauszufinden.

Ablauf einer Diagnosestellung

Vor jeder Entscheidung für eine Behandlungsmethode muss eine sorgfältige Schmerzanalyse stehen. Dazu befragt der Arzt den Patienten ausführlich über seine Beschwerden und seine Krankengeschichte (Anamnese). Dann folgt die eingehende körperliche Untersuchung.

Bisherige therapeutische Maßnahmen werden entsprechend ihrer Resultate analysiert und vorliegende Röntgenbefunde und neurologische Untersuchungen einbezogen. Danach muss entschieden werden, ob weitere diagnostische Abklärungen erforderlich sind.

In Frage kommen hier z.B. Bildwandler- oder CT-gesteuerte diagnostische Injektionen, Röntgenaufnahmen in bestimmten Wirbelsäulenhaltungen oder zusätzliche Computertomogramm-Aufnahmen des betroffenen Wirbelsäulenabschnittes, die wir in unserem MVZ Diagnosticum unkompliziert durchführen können.

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Diagnostik

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere radiologische Abteilung, das MVZ Diagnosticum München Taufkirchen, vorstellen. Mit modernsten CT- und MRT-Geräten ausgestattet unterstützt sie unser interdiszipliäres Ärzteteam bei der Diagnosefindung und erspart so unseren Patienten weitere Termine außer Haus...mehr



Therapie

1. Konservative, d.h. nicht-invasive Therapie

Sofern keine neurologischen Ausfallserscheinungen oder ein chronifiziertes Schmerzgeschehen vorliegen, kommen zuerst alle konservativen Behandlungsverfahren zum Einsatz. Dazu gehören zunächst Manualtherapie, Physiotherapie und Schmerzmittel. Darauf folgen Injektionsbehandlungen, die teilweise unter Röntgenkontrolle durchgeführt werden, und Infusionen.

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Nicht-invasive Schmerztherapie

Ob für akute oder chronische Schmerzen, ergänzend zu anderen Behandlungen oder als eigenständige Therapie: Die nicht-invasive Schmerztherapie bietet eine große Bandbreite an Verfahren, von Akkupunktur und anderen sanften Methoden über Psychotherapie bis zu medikamentösen Behandlungen...mehr

2. Minimal-invasive Therapie

Klingen die Beschwerden trotz aller Maßnahmen nach einigen Wochen immer noch nicht ab, haben sich zum Beispiel die Wirbelsäulen-Kathetertherapie, die Lasertherapie der Bandscheibe und die Behandlung mit der Hitzesonde bewährt. Sollten jedoch zusätzlich zu den Schmerzen bereits Lähmungen an Armen bzw. Beinen oder sogar Blasenmastdarmstörungen auftreten, sind neurochirurgische Maßnahmen indiziert.

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Minimal-invasive Wirbelsäuleneingriffe

Minimal-invasive Eingriffe bieten die Möglichkeit, vielen Rückenleiden auch ohne OP langfristig entgegenzuwirken. Die schonenden Verfahren belasten den Körper weniger als neurochirurgische Eingriffe und können oftmals ambulant durchgeführt werden. Das MVZ ist in diesem Bereich seit vielen Jahren eine der ersten Adressen...mehr

3. Neurochirurgie

Auf die Neurochirurgie kann trotz aller Bemühungen, Operationen zu vermeiden, nicht verzichtet werden. In besonderen Fällen kann eine Indikation etwa einen mikroskopischen oder mikrochirurgischen Eingriff erfordern.

Damit ist die Leistungsfähigkeit unserer modernen Neurochirurgie aber noch nicht annähernd ausgeschöpft. In ihrer Entwicklung stetig fortschreitend verfügt sie mittlerweile über eine beeindruckende Bandbreite an Behandlungsmethoden. Diese reichen von minimal-invasiven über wenig invasive Eingriffe bis hin zu mikrochirurgischen Operationen und Versteifungsoperationen.

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Neurochirurgie

Sollte eine Operation unvermeidbar sein, bietet die Mikrochirurgie viele Wege auch mit kleinsten Eingriffen Bandscheibenvorfälle oder auch Osteoporose zu behandeln. Selbstverständlich gehören im MVZ auch Experten für stabilisierende Eingriffe sowie für periphere Eingriffe zum Team. So sind Sie in jedem Fall in den besten Händen...mehr





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